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Johanniskraut gegen Depressionen

Das Herbstdepressionen ist ein Kraut gewachsen: Johanniskraut.


Johanniskraut gegen Depressionen
© Corbis

Man fühlt sich müde, schlecht gelaunt, antriebslos. Nicht nur die dunkler werdenden Tage, sondern auch die Dauerbelastung zwischen Job und Familie schlägt sich aufs Gemüt, die Willenskraft lässt nach. Wächst sich dieser Stress und die schlechte Laune zu einer kleinen bis mittleren Depression aus, muss man nicht sofort schwere Geschütze wie Antidepressiva auffahren.

Den die Natur hat sich einen ganz natürlichen Stimmungsaufheller einfallen lassen: Johanniskraut, ein Heilkraut , das es mit der schlechten Laune aufnehmen kann.

Johanniskraut wirkt wie ein Antidepressivum

Da die Pflanze vor allem an den längsten Tagen des Jahres blüht und somit ausgesprochen viel Sonne tanken kann, wird ihr die Fähigkeit nachgesagt, düstere Gedanken im übertragenen Sinne zu erhellen. Eingehende Studien erwiesen: Johanniskraut lindert Depressionen genauso effektiv wie Antidepressiva – und das mit dem großen Vorteil, dass es weniger bedenkliche Nebenwirkungen (etwa Angstzustände, Müdigkeit) hat und sogar rezeptfrei erhältlich ist.

Das sollte man beachten:

Weiches Antidepressivum. Johanniskraut gilt als "weiches Antidepressivum" bei leichten und mittelschweren Depressionen. Da Despression aber eine ernstzunehmende Krankheit ist, sollte man auf jeden Fall auch den Arzt aufsuchen. Bei schweren Depressionen schlägt das Mittel nämlich nicht an.

Geringe Nebenwirkungen. Johanniskraut hat zwar nicht so schwere Nebenwirkungen wie verschreibungspflichtige Medikamente – ein paar gibt es trotzdem. Etwa Kopfschmerzen , Müdigkeit (achten Sie darauf, ob Sie an Eisenmangel leiden), Unruhe und eine höhere Lichtempfindlichkeit.

Nicht jedes Präparat ist geeignet. Bis heute ist nicht ganz geklärt, welche Inhaltsstoffe der Pflanze welche Wirkung begünstigen. Halten Sie sich deshalb nur an Johanniskraut-Präparate, die sich an die erforschten Arzneibuchvorgaben halten. Besorgen Sie deshalb nur Johanniskraut-Präparate, die Sie in der Apotheke bekommen. In Billigprodukten – etwa aus dem Internet – kommen oft auch andere Wirkstoffe zum Einsatz, die bislang nicht genau erforscht sind.

Achtung bei der Verhütung. Johanniskraut kann die Wirkung der Antibabypille beeinflussen. Verwenden Sie während der Einnahme des Heilkrauts deshalb unbedingt Kondome!

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