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Juckende Haut: Kinder leiden häufig an Kontaktallergie

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Juckende Haut: Kinder leiden häufig an Kontaktallergie

Juckende Haut: Kinder leiden häufig an Kontaktallergie

© APA/APA/dpa/gms/Mascha Brichta/Mascha Brichta

Inhaltsstoffe in Kosmetik, Kleidung oder Alltagsgegenständen können krank machen. Nicht selten sind Kinder betroffen, wenn diese Stoffe an ihre Haut kommen. Das erste Gebot lautet daher: Vermeiden.

Mehr als jedes sechste Kind leidet laut Kinder- und Jugendärzten an einer Kontaktallergie. Sie berufen sich auf amerikanische Studien und nennen als häufigsten Auslöser bei Kindern allen Alters den Duftstoff Linalool. Duftstoffe sind oft in Körperpflegeprodukten, Waschmittel und Parfüms enthalten, immer wieder auch in Produkten, die eigentlich als hypoallergen oder parfümfrei vermarktet werden.

Auf Platz zwei bei kleineren Kindern und Platz drei bei Jugendlichen liegt Nickel, enthalten etwa in Münzen, Schmuck, Handys, Computerteilen, Farben oder Gürteln. Auch das Konservierungsmittel Bronopol, das in vielen Kosmetikartikeln steckt, löst bei Kindern häufig ein allergisches Ekzem aus.

Besonders gefährdet für die juckende Hautreaktion sind Kinder, die ohnehin schon an Neurodermitis leiden. Die Haut kann direkt reagieren oder auch erst später nach wiederholtem Kontakt. Was genau der Auslöser war, kann ein auf Allergien spezialisierter Kinder- und Jugendarzt ermitteln.

Cremes und Salben können dann Beschwerden lindern, am wichtigsten ist aber, die allergieauslösenden Substanzen zu vermeiden und möglichst nur pH-neutrale Seifen zu verwenden.