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Juicero: Das Ende des nutzlosesten Entsafters ever

Wir lieben das Internet und die fantastischen Geschichten, die es produziert. Wie diese von "Juicero", dem nutzlosesten Entsafter aller Zeiten.

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Juicero: Das Ende des nutzlosesten Entsafters ever
© Juicero

Manchmal, wenn wir besonders lustig sind, da hocken wir mit Freunden zusammen und entwickeln Start-up-Ideen – allerdings ist die Herausforderung dabei, dass die erfundenen Produkte möglichst nutzlos sein sollen.

Tscha. Aber auf diese Idee wären wir nie gekommen. Dabei hat die absurderweise sogar eine 120-Millionen-Dollar-Finanzierung von Geldgebern wie Google, Kleiner Perkins Caufield & Byers und der Campbell Soup Company erhalten. Passt auf, kein Blödsinn!

Juicero: Der 400 US-Dollar teure Entsafter

"Juicero" ist ein Küchengerät für unglaubliche 400 US-Dollar. Was es kann? Vorproduzierten Saft aus Beuteln in ein Glas drücken.

Kommt euch schon jetzt total blödsinnig vor? Richtig. Doch es geht nochmals eine Spur blödsinniger. Denn Journalisten, die den "Juicero" testeten, wiesen nach, dass man den Saft aus den Beuteln auch ohne sündhaft teure Maschine, sondern einfach nur mit den Händen ins Glas pressen kann!

Hahahaha! Großartig, nicht wahr?

Nachdem der Finanzdienst "Bloomberg" das Test-Video veröffentlichte, brach bei "Juicero" und seinen Investoren offenbar Panik aus. Mit 1. September stellte das Unternehmen seine Produktion ein. Es habe sich herausgestellt, dass Verbraucher einfachere und stressfreiere Wege suchten, um frischen kaltgepressten Saft trinken zu können, räumt das Startup in einer Abschiedsmitteilung ein.

Kunden haben noch bis zum 1. Dezember 2017 die Möglichkeit, den Kaufpreis ihrer Saftpresse zurückerstattet zu bekommen.

Lovin' it!

Thema: Internet-Hype

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