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Wie sich Julianne Hough während ihrer Periode Gutes tut

Schauspielerin und Tänzerin Julianne Hough leidet an Endometriose. Wie sich die Emmy-Gewinnerin während seiner Menstruation ganz viel Gutes tut:

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Wie sich Julianne Hough während ihrer Periode Gutes tut

Julianne Hough: Leidet an Endometriose

© Instagram/JulianneHough

Manchmal, wenn wir unsere Tage besonders heftig haben, fällt es uns schwer, uns überhaupt irgendwie aus dem Bett zu rollen und ins Büro zu gehen. Da erscheint es umso beeindruckender, wenn die Schauspielerin und Tänzerin Julianne Hough es schafft, trotz ihrer Endometriose in US-Shows zu singen und zu tanzen...

Endometriose ist eine oft schmerzhafte chronische Erkrankung von Frauen. Bei Endometriose treten Herde aus Gewebe, das der Gebärmutterschleimhaut sehr ähnlich ist, an anderen Stellen im Körper auf. Diese Herde verhalten sich genau so wie die Zellen in der Gebärmutter: Sie werden von Hormonen gesteuert, unterliegen dem Zyklus und lösen Blutungen aus. Das Blut fließt jedoch nicht einfach ab – das wieder kann Zysten, Verwachsungen, Entzündungen und Vernarbungen verursachen.

In den USA ist die Emmy-Gewinnerin auch prominente Sprecherin für SpeakEndo.com, eine Organisation, die über Endometriose und Behandlungen informiert. Dem Magazin "PureWow" erzählte Julianne Hough nun, wie sie dafür sorgt, dass es ihr während ihrer Menstruation dennoch halbwegs gut geht und ihr Körper im Gleichgewicht bleibt.

Tipps: So tut sich Julianne Hough während ihrer Menstruation Gutes

1. Sie macht Bewegung

Die Krämpfe beuteln dich, du fühlst du unwohl? Das letzte, wonach den meisten Frauen während ihrer Regel der Sinn steht, ist: Sport. Doch Julianne Hough schwört darauf: "Tanzen und Schwimmen sorgen dafür, dass sich die Hormone in meinem Körper wieder ausgleichen. Auch die Schmerzen werden durch die Bewegung gelindert. Man muss nur den inneren Schweinehund überwinden." Wenn man nämlich Sport treibt, wird der Körper besonders gründlich durchblutet. Dieser Vorgang kann helfen Regelschmerzen zu lindern: Während der Menstruation zieht sich die Muskulatur der Gebärmutter regelmäßig zusammen – so können krampfartige, ziehende Schmerzen entstehen. Wird die Gebärmutter dagegen durch Bewegung oder Sport besser durchblutet, können Schmerzen gelindert werden. Dazu kommt: Bei Studien zeigten mehr als zwei Drittel aller Frauen während der Menstruationsphase bessere Leistungen als in der intermenstruellen Phase. Du profitierst also doppelt.

2. Sie isst Avocados

Julianne Hough ließ aufgrund ihrer Endometriose genau untersuchen, welche Lebensmittel ihr gut tun - und welche die Entzündungsherde in ihrem Körper verstärken. "Zucker oder Getreide sind während meiner Periode wie Gift für mich. Ich fühle mich dann so ausgelaugt, dass ich kaum aufstehen kann," so die Tänzerin. "Aber ich liebe Avocados. Die Öle und gesunden Fette geben mir einen Energieschub und ich fühle mich satt, aber nicht träge."

3. Sie macht einen "Körper-Scan"

Äh, was bitte ist ein "Körper-Scan"? Es handelt sich dabei um eine geführte Meditationspraxis, du man zu Hause machen kann. Dafür legt man sich hin, atmet sehr bewusst und konzentriert. Nun "mildert" man jeden Teil des Körpers – von Kopf bis Fuß. Hough: "Es hilft mir wirklich, zu meditieren. Ich habe das Gefühl, dass sich die Blockaden lösen und die Krämpfe geringer werden. Außerdem entspannt sich mein Geist, die Schmerzen sind dann nicht mehr so belastend."

4. Sie bittet um Hilfe

Eigentlich, so erzählt die 29jährige Tänzerin dem Magazin, sei sie sehr unabhängig und wollte nie Hilfe annehmen. Aber sie habe erkannt, dass es ihr Leben erleichtert, wenn sie während schwerer Menstruations-Krämpfe ihren Mann, den Hockeyspieler Brooks Laich, um Hilfe bittet. "Es fühlt sich befreiend an, wenn ich Erledigungen wie Einkäufe nicht machen muss, wenn ich mich krampfgebeutelt in einer Ecke einrollen will."

5. Sie vergisst das "Wie" und fragt "Warum"

An einem harten Tag – und schmerzhafte Perioden sind harte Tage – fühlt sich ein voller Terminkalender geradezu unmöglich an. Aber Hough hat einen tollen Tipp, der für uns alle funktioniert: "Wir bleiben immer im "Wie" stecken," sagt sie. "Wie schaffe ich das, wie kann ich das auch noch überwinden?" Besser sei es aber, sich das Ergebnis vorzustellen. "Ich werde einen tollen Tag haben, weil ich es verdiene. Ich bin diejenige, die es in der Hand hat und ich werde das Beste für mich tun." Durch positive Auto-Suggestion wird alles leichter.

Thema: Menstruation