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Ein Kind isst aus dem Mistkübel - und hunderte Vorbeigehende sehen weg

Unsere Gesellschaft wird immer kälter und abgestumpfter - und lässt in diesem beschämenden Video einen kleinen Jungen im Stich, der sein Essen in der Mülltonne sucht.


#ICareEnough
© New Zealand Police

Auckland, Neuseeland. Ein modernes, aufgeschlossenes Land. Aber auch hier sieht man lieber weg, statt hin. Wie das folgende Video beweist. Darauf zu sehen ist ein kleiner, verzweifelt aussehender Junge, der sich seine Mahlzeit im Müll sucht inmitten einer belebten Straße. Hunderte Menschen laufen an ihm vorbei, werfen Abfälle neben ihm weg, aber beachten ihn nicht. Einer macht sogar ein Handyfoto von ihm:

Erschreckend? Ja, dabei handelt es sich in diesem Fall nur um ein soziales Experiment der Neuseeländer Polizei. Der Junge ist ein Schauspieler, aber die Passanten und Passantinnen und deren Verhalten ist echt. Über 500 Menschen liefen an ihm vorbei - nur drei Mal wurde er dabei angesprochen.

Würdest du hinsehen?

Am Ende des Videos schließlich sieht man zwei junge Frauen, die sich vor ihn hin knien, um ihn auf Augenhöhe anzusprechen: "Bist du ok? Möchtest du etwas zu essen? Brauchst du Geld?" Und man atmet erleichtert auf, dass doch jemand da ist, der ihm helfen will.

Würdest du helfen?

Das Video sorgt im Internet für Entsetzen, da so viele Menschen einfach nur blind am Unheil des kleinen Jungen vorbei laufen. Angesichts aktueller Ereignisse jedoch und all dem Hass, der einem derzeit entgegen schwappt, fragt man sich bedrückt, ob dieses Video ebenso viel Schrecken auslösen würde, wenn der Junge nicht so hellhäutig wäre und so helle Haare hätte...

Themen: Videos, Report

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