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Kaffee in der Früh? Zu einem anderen Zeitpunkt macht er wacher!

Diagnose Morgenmuffel? Vor allem im Winter schaffen wir es kaum aus dem Bett und der Griff zum Kaffeehäferl ist vorprogrammiert. Aber es gibt einen weitaus besseren Zeitpunkt, damit Kaffee in der dunklen Jahreszeit hilft!

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Kaffee in der Früh? Zu einem anderen Zeitpunkt macht er wacher!
© Photo by Nathan Dumlao on Unsplash

Der erste Schritt in der Früh geht für viele Richtung Kaffeemaschine. Als Wachmacher, Energielieferant oder einfach als fester Bestandteil der Morgenroutine: Für die meisten ist der Kaffee nach dem Aufstehen absolut obligatorisch. Der Geruch des aromatischen Heißgetränkes in der Nase, ein paar Schlucke später und schon ist man bereit für den neuen Tag. Auch Ana Cukic, Kaffee-Expertin von J. Hornig, benötigt morgens erstmals eine genussvolle Kaffeezeit, bevor es zum Öffnen ihres E-Mail-Postfaches geht. Sie weiß, warum Kaffee in der dunklen Winterzeit der ideale Wachmacher ist. Aber auch, wie unsere legale Droge noch besser wirkt:

Die Wirkung von Koffein

Bei Müdigkeit wird in den Nervenzellen das Molekül Adenosin gebildet. Im zentralen Nervensystem unterbindet das Molekül die Ausschüttung belebender Botenstoffe – die Müdigkeit schlägt zu! Wie Koffein dabei helfen kann? Das darin enthaltene Alkaloid Koffein unterbindet diese einschläfernde Wirkung des Adenosins. Durch die Hemmung des Moleküls wirken zudem die Wachmacher Dopamin und Glutaminsäure intensiver. Dies bewirkt eine höhere Herzrate und eine Anregung der Nerven. „Man kann sagen, dass das Koffein quasi die Überhand über das Adenosin erlangt und man sich dadurch um einiges munterer fühlt“, so Cukic.

Kaffee in der Früh: Stress für unseren Körper

Kaffee liefert für viele morgens den schnellen Energiekick. Doch eine Tasse gleich nach dem Aufstehen schnell hinunter geleert, ist nicht vorteilhaft für uns. Denn statt eines guten Startes in den Tag, liefert Kaffee zwischen 8 und 9 Uhr nur Stress. Genau zu diesem Zeitpunkt ist unser Cortisol-Spiegel nämlich am höchsten. Dabei handelt es sich um ein Stress-Hormon, das unseren Stoffwechsel in Schwung bringt. „Wenn dem Körper jetzt noch zusätzlich Koffein zugeführt wird, kann er dies gar nicht mehr verarbeiten. Die heißgeliebte Tasse Kaffee hat somit also gar keinen Nutzen“, weiß Ana Cukic.

Der perfekte Zeitpunkt und mehr Auszeit dank Kaffee

Stattdessen am besten zwei bis drei Stunden abwarten nach dem Aufstehen, damit sich die Wachmacherqualitäten garantiert entfalten.

Schläfrige Köpfe bezeichnen ihren Kaffee gerne als das sogenannte Glücksvitamin „K“. Ein Wunderelixier für müde Geister, das gleichzeitig auch ein aromatisches Genussmittel ist. Der Duft alleine reicht meistens schon aus, den frühen Morgen erträglicher zu machen. Durch Kaffee kann der Körper nämlich besser das Glückshormon Dopamin ausschütten. Außerdem assoziieren wir das Gefühl von Wärme und Wohlsein mit dem Heißgetränk. Und auch das Ritual des Kaffeegenusses – vor allem in Gesellschaft – verbinden wir mit Sicherheit. „Kaffee schafft es bei vielen, die innere Anspannung zu lindern und einen angenehmen Wohlfühlmoment zu zaubern. Warum also nicht statt des schnellen To-Go-Bechers bei einer großen Tasse Kaffee mit Freundinnen und Freunden lachen?“so Cukic.

Thema: Kaffee

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