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Kaffee selber rösten nichts für Vieltrinker

Kaffeebohnen zu Hause zu rösten liegt voll im Trend

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Kaffee selber rösten nichts für Vieltrinker

Kaffee selber rösten nichts für Vieltrinker

© APA/APA/dpa/gms/Kai Remmers (Archiv)/Kai Remmers

Zuzuschauen, wie kleine, grüne Kaffeebohnen zimtiger, brauner und größer werden und dann aufknacken - das macht den Reiz vom Selberrösten aus. Doch Heimröster sollten es nicht übertreiben.

Ob in der Pfanne, im Backofen, in einer Heißluft-Popcornmaschine oder in einem professionellen Heimröster: Grüne Kaffeebohnen zuhause selbst zu rösten liegt voll im Trend.

Bei allen Varianten wird der Rohkaffee auf etwa 200 Grad Celsius erhitzt. Dabei verdampft die enthaltene Feuchtigkeit, die Bohnen werden größer, die Farbe verändert sich und das typische Aroma entsteht. Die Heimröstung birgt allerdings ein Risiko. Man sollte dabei bedenken, dass beim Rösten von Kaffee Acrylamid entsteht.

Acrylamid kann das Krebsrisiko erhöhen und sollte daher in möglichst geringer Menge aufgenommen werden. Bei fertig geröstetem Kaffee gäbe es festgelegte Richtwerte, die Lebensmittelunternehmer beachten müssen. Doch bei selbst geröstetem Kaffee hat man dagegen keinerlei Überblick über die Acrylamid-Gehalte. Vieltrinker sollten daher abwägen, in welchem Umfang sie ihren Kaffee aus selbst gerösteten Bohnen zubereiten wollen.