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Wie wirkt sich ein Kaiserschnitt auf mein Kind aus?

Natürliche Geburt oder geplanter Kaiserschnitt? Diese Frage stellen sich viele junge Mütter. Aber welche Auswirkungen hat diese Entscheidung auf das Kind?


Baby
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Wie die Geburt ablaufen wird, ist für viele Schwangere ein zentrales Thema. Dabei sind die Gedanken daran meist von Vorfreude geprägt, aber ebenso oftmals von Sorge oder gar Angst. Angst vor Unvorhergesehenem oder Schmerzen. Daher entscheiden sich viele Frauen für einen geplanten Kaiserschnitt. Aber diese doch große Bauch-Operation kann sich auf das Baby auswirken.

Laut neueren Studien haben per Kaiserschnitt entbundene Kinder mehr Anpassungsschwierigkeiten und müssen verstärkt künstlich beatmet werden. Denn das Baby wird abrupt ins Leben gerissen und hat kaum Zeit sich auf den Wechsel von dunkel zu hell, von warm zu kühl, von innen nach außen einzustellen. Man vermutet, dass häufiges Schreien, Berührungs- oder Trennungsängste oder schreckhaftes Aufwachen ebenso mit der Kaiserschnittgeburt zusammenhängen können. Spätfolgen können darüber hinaus ein erhöhtes Allergie- sowie Asthmarisiko sein.

Dazu haben wir Geburtsmediziner Gerhard Ortmeyer im folgenden Video befragt:

© Video: G+J Digital Products

Hebammen empfehlen nach einem Kaiserschnitt so früh wie möglich mit dem Baby Hautkontakt aufzunehmen, um die Bindung zu erhöhen und ebenso das Stillen zu erleichtern. Viele Spitäler bieten daher spezielle Bonding-Möglichkeiten nach einem Kaiserschnitt an.

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