Ressort
Du befindest dich hier:

WOMAN testet: Hautpflege mit Kaktusfeigenöl

Dem teuersten Öl der Welt werden beinahe magische Eigenschaften zugeschrieben, doch erfüllt es wirklich alles, was es verspricht? Wir haben es getestet!

von

Kaktusfeigenoel
© VGN

Kaktusfeigenöl wird aus Kaktusfeigen gewonnen. Für einen Liter braucht man sehr viele Kerne, die per Hand gepflückt werden müssen. Und warum tut man sich die Tortur an? Weil das Öl der Feige essenzielle Fettsäuren und viel Vitamin C und E enthält. Letztere gelten als antioxidativ, also schützend gegen äußere Umwelteinwirkungen. Und in unserer heutigen smoggy Großstadtwelt ist so ein Schutz gegen Abgase und andere Giftstoffe gar nicht so schlecht.

Das alles klingt natürlich fast zu gut um wahr zu sein und deshalb wollten wir wissen, wie eine Pflege mit Kaktusfeigenöl sich auf die Gesichtshaut auswirkt. Dafür haben wir aber nicht einen Liter pures Öl gekauft, sondern ein Gesichtselixier ausprobiert, das es im Online-Beautyhandel Cosmeterie zu kaufen gibt. Das Gesichtelixier Jasmin von Éternel setzt sich aus Bio Arganöl, Bio Kaktusfeigenöl und Bio Jasminöl zusammen. Gemeinsam haben diese Öle eine Anti-Aging-Wirkung.

Streng riecht es schon, das Kaktusfeigenöl.

Zusätzlich zum Öl habe ich eine Gesichtscreme von Éternel verwendet, die eine feuchtigkeitsspendende Wirkung hat. Laut Hersteller kann man das Öl nämlich auch mit seiner normalen Gesichtspflege vermischen. Und so habe ich das dann gemacht. Doch zuerst noch ein ganz wichtiger Hinweis: Das Gesichtselixier hat einen starken Geruch. Das kann man nicht leugnen und sollte man nicht verheimlichen. Es ist ein organischer und nicht alkoholischer Geruch.

Kaktusfeigenoel

Für mich ist er ein bisschen zu penetrant, weshalb ich froh war, die Produkte miteinander mischen zu können. Klar, schon nach kürzester Zeit gewöhnt sich die menschliche Nase an Gerüche, die sie umgeben, aber schon das Einschmieren mit dem puren Öl fiel mir persönlich nicht so leicht. Doch in Kombi mit der Creme war s voll okay! Ich habe die Gesichtscreme morgens und den Mix abends verwendet.

Fazit: Gesunde, stabile Haut!

Dafür, dass es sich um ein Öl handelt, lässt es sich gut in die Haut einarbeiten. Es bleibt also kein fettiger Film zurück. Wer aber sehr ölige Haut hat, sollte trotzdem vorsichtig damit sein, sich pures "Fett" ins Gesicht zu cremen. Ich muss ehrlich sagen, dass ich nicht weiß, ob sich viel geändert hat. Ich habe eine klassische Mischhaut und selten bis nie Pickel oder Unreinheiten. Ich hatte nach der Woche nicht mehr und nicht weniger Pünktchen im Gesicht. Trotzdem hatte ich immer das Gefühl, eine gut durchfeuchtete Haut mit ebenmäßigen Teint zu haben.