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Kaktusfeigenöl: Was kann das teuerste Öl der Welt?

Schon hinter einem Liter des Kaktusfeigenöls liegt ein immenser Aufwand. Und trotzdem: In der Beautyindustrie gilt es als Anti-Aging-Wundermittel.

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kaktusfeigenoel
© istockphoto.com/JannHuizenga

Um einen Liter Kaktusfeigenöl zu machen, braucht man extrem viele Kaktusfeigenkerne. Hierfür müssen per Hand die Feigen gepflückt, die Kerne getrocknet und dann ausgepresst werden. Die Ernte ist kein einfaches Verfahren, denn wie der Name schon sagt: Die Feige wächst auf einem stacheligen Kaktus. Jener, Opuntia ficus-indica, stammt ursprünglich aus Mexiko, wobei spanische Eroberer die Pflanze im 16. Jahrhundert auch nach Europa brachten.

600 Euro pro Liter!

Die Kaktusfeige kann gegessen werden, am besten mit einem Löffel, wie eine Kiwi. Und auch die Schale wird als Tiernahrung verwendet. Doch die Kerne sind das eigentliche, geheime Gold einer Pflanze, die in ihrem Herkunftsland fast wie Unkraut wächst. Und da dem Öl eine solch starke Wirkung zugeschrieben wird, sind Hersteller in der Kosmetikbranche auch bereit, 600 Euro pro einem Liter zu bezahlen.

Das Öl der Feige enthält eine Vielzahl an essenziellen Fettsäuren, von denen 85 Prozent ungesättigt sind und deshalb besonders gut für den menschlichen Organismus. Durch den hohen Vitamin C und E Gehalt, gilt das Mittel als antioxidativ. Es schützt die Haut also vor äußeren Einflüssen und wirkt so gegen die Hautalterung. Neben seiner Anti-Aging-Wirkung schätzt man das Kaktusfeigenöl auch für seine feuchtigkeitsspendende Eigenschaften.

Kaktusfeigenöl
Gesichtselixier Jasmin - éternel

Wer nicht gleich 600 Euro für den Kaktusfeigenöl-Spaß übrig hat, kann ja mal kleiner anfangen. Zum Beispiel mit einem Gesichtselixier von Éternel. Dieses Mittel beinhaltet drei verschiedene Öle (Jasmin-, Argan- und Kaktusfeigenöl), deren gemeinsame Stärke im Anti-Aging liegt.

Themen: Pflege, Trends