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Eiskalte Füße? 9 Tipps, die wirklich helfen!

Du leidest auch unter kalten Füßen? Kaum wird es kälter, verwandeln sich unsere Zehen in Eiszapfen. 9 Tipps, die dir wirklich zu warmen Füßen verhelfen.

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Eiskalte Füße? 9 Tipps, die wirklich helfen!

Warme Socken helfen...aber eben nicht immer!

© iStockphoto

Nein, der Winter ist nicht unsere Jahreszeit. Schnee, schön und gut. Aber länger als eine halbe Stunde halten wir es im Kalten echt nicht aus. Unsere zarten Füße: Eiskalt!!! Gefrorene Zehen. Unerträglich.

Woran das liegt? Nun, stell' dir deine Adern als dünne Heizungsrohre vor, die Wärme durch den kompletten Haushalt – aka unseren Körper - leiten. Die Füße? Ganz am Ende des Durchlaufs und vergleichsweise klein. Weshalb die Blutzufuhr gedrosselt wird, sich die Gefäße verengen. Die Folge: Eiszapfen statt Zehen.

Damit sich die Gefäße wieder erweitern, müssen wir unseren Treterchen Wärme zuspielen. Wie das gelingt? Nun, mit unseren....

Tipps für eiskalte Füße:

1

Zehengymnastik. Solltest du am besten jeden Morgen und Abend machen, dauert zehn Minuten. Diese Übung für die Füße dauert zwar 10 Minuten, lässt sich aber unauffällig unter dem Esstisch oder im Bürosessel durchführen. Zunächst Zehen strecken und die Füße im Uhrzeigersinn kreisen lassen. Dann den Wrist anziehen und wieder strecken. HIer findest du noch drei Übungen gegen kalte Füße.

2

Fußbäder. Du kommst mit durchgefrorenen Füßen vom Winterspaziergang? Regelmäßige Fußbäder bereiten deine Füße auf die kalte Jahreszeit vor und helfen auch als Notprogramm. 30 - 40 Grad heißes Wasser in einen Bottich oder die Wanne füllen, etwas Holzasche mit zwei Esslöffeln Salz oder drei Tropfen Zimtöl, vermischt mit dem Saft von zwei Zitronen hineinfüllen. Füße 15 Minuten lang baden. Wenn das Wasser abkühlt, schnell wieder warm aufgießen.

3

Passende Socken. Ja, auch die Wahl der Socken hat Einfluss darauf, ob deine Füße warm bleiben. Wenn nämlich die Bündchen einschnüren, dann wird die Blutzirkulation noch mehr unterbrochen, die Kälte kriecht schneller hoch. Dasselbe gilt übrigens auch für Schuhe. Sitzen sie zu eng, dann kann sich kein isolierendes Luftpolster aus warmer Luft bilden.

4

Thermopads. Wer sie einmal probiert hat, wird süchtig! Thermopads (gibt es im Drogeriefachhandel) in die Schuhe legen, schon hast du 5 Stunden lang warme Füße.

5

Rizinusöl für die Nacht. Reibe deine Füße vor dem Schlafengehen damit ein. Dann Socken über die Eiszehen, unter die Decke schlüpfen. Das Rizinusöl sorgt für bessere Durchblutung und erweitert die Gefäße.

6

Fußmassage. Wenn dein Freund auslässt (grrrmlll!), dann roll' deine Füße über ein Massagebrett oder einen Igelball. Das regt die Durchblutung an, deine Füße erwärmen sich. Oder du nimmst eine Massagebürste und fährst mit kreisenden Bewegungen entlang deiner Unterschenkel und Knöchel.

7

Wärmende Ernährung. Wenn du ohnedies zur erfrorenen Sorte gehörst, dann kannst du dich mit der richtigen Ernährung innerlich wärmen. Scharfe Suppe und Currys mit Chili und Ingwer regen die Verbrennung und damit die Körperhitze an.

8

Wassertreten. Eine kleine Abwandlung der Kneipp-Kur, die ebenfalls kalte Füße auftaut und die Thermoregulation fördert: kniehoch warmes Wasser in der Badewanne einlassen und zwei Minuten darin rumstapfen. Danach die Beine eiskalt abbrausen.

9

Richtiges Schuhwerk. Warme Winterschuhe sollten stabile, möglichst dicke Gummisohlen haben. Sie schützen vor Kälte und Nässe von unten. Und: nasse Füße werden schneller kalt als trockene. Für lange Spaziergänge im Schnee sind deshalb Modelle mit eingearbeiteter Tex-Membran besser geeignet. Risikobereiche sind aufwendige Nähte oder andere Bruchstellen, durch die Nässe eindringen könnte.