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Aufgepasst: 6 Dinge, die du tun kannst, um zu einer Gehaltserhöhung zu kommen!

Es gibt viele Artikel darüber, wie man sich bei "DEM Gespräch" mit Chefin oder Chef verhalten sollte. Viel wichtiger ist aber, was du in den Monaten davor machst. Wir haben einige Tipps für euch!

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Aufgepasst: 6 Dinge, die du tun kannst, um zu einer Gehaltserhöhung zu kommen!

Sei dir bewusst, was du wert bist!

© Photo by Ladislav Bona on Unsplash

Es gibt ja eine Menge Gerüchte darüber, wie man verhandelt und nach einer Gehaltserhöhung fragt, aber es ist auch wichtig zu wissen, was zu tun ist, BEVOR du überhaupt mit deinem Chef oder deiner Chefin sprichst. Natürlich bist du eine starke Frau, aber ganz ehrlich: Kannst du klar sagen, warum du eine Gehaltserhöhung verdienst? Weißt du überhaupt, wie viel mehr du verdienen möchtest?

Wie du eine Gehaltsanpassung bekommst

Weißt du nicht so recht? Dachten wir uns schon. Wir haben deswegen konkrete Tipps und Schritte zusammengetragen, die du schon jetzt unternehmen kannst, bevor du dich nach einer Gehaltserhöhung erkundigst. Übrigens verwende lieber das Wort "Gehaltsanpassung". Du möchstest nämlich im Normalfall dein Gehalt mit deiner Leistung in Einklang bringen. Das nimmt auch den Druck aus dem Gespräch.

1. Rede mit deinem Chef oder deiner Chefin - oft

Laut einer Umfrage von monday.com, einer Team-Management-Plattform, reden mehr als die Hälfte der befragten Angestellten die ganze Woche nicht mir ihrem Vorgesetzten. So weiß dieser meist gar nicht, woran sie gerade konkret arbeiten. Was du also ab jetzt tun solltest? Noch heute mit dem Chef oder der Chefin reden, um den Status aller Projekte zu melden, die du gerade so verwaltest und bearbeitest. Es ist dabei aber wichtig zu wissen, wie er oder sie am liebsten kommuniziert: Persönlich, per E-Mail, Slack...? Frage deinen Vorgesetzen oder deine Vorgesetzte, wie sie auf dem Laufenden bleiben möchte. Das maximiert deine Chancen, dass deine Nachrichten auch wirklich gesehen werden und dein Fortschritt bemerkt wird.

2. Schreibe zusammen, was du bisher erreicht hast

Während wir selbst wissen, dass wir mehr Geld verdienen, weil wir genau wissen, was wir in unserem Job leisten, möchte dein Vorgesetzter oder deine Vorgesetzte sicher genauer wissen, warum du glaubst, eine Gehaltsanpassung zu verdienen. Formuliere bisher Geleistetes also genau! Erstelle zum Beispiel eine Liste mit den Zielen, die du im vergangenen Jahr erreicht hast und den Auswirkungen, die diese Maßnahmen auf deine Abteilung oder das Unternehmen insgesamt hatten. Hast du deinem Unternehmen geholfen, Geld zu sparen? Hast du ein großes Problem gelöst? Schreib es auf! Wenn du der Meinung bist, hervorragende Leistungen erzielt zu haben, habe drei bis vier klare Beispiele parat, die du präsentieren kannst!

3. Was sind deine Pläne für die Zukunft?

Vorgesetzte reagieren positiv auf Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die einen Plan für die Zukunft haben. Es ist wichtig, nicht nur deine bisherigen Errungenschaften, sondern auch Ideen für die Zukunft auf den Tisch zu bringen. Es zeigt Engagement und Leidenschaft für deine Arbeit!

4. Wie viel willst du verdienen?

Du kommunizierst also regelmäßiger mit deinem Chef oder deiner Chefin, hast deine Leistungen und Pläne für die Zukunft mittlerweile klar definiert? Klar - du möchtest eine Gehaltsanpassung, aber wie hoch ist dein gewünschtes Gehalt oder sogar die prozentuale Erhöhung deines aktuellen Gehalts? Zu sagen "Ich verdiene mehr Geld" oder "Ich möchte eine Gehaltserhöhung" ist mehrdeutig. Ein Euro wäre ja auch schon eine Erhöhung. Sei dir darüber im Klaren, was du deiner Meinung nach verdienst. Wenn du dir bezüglich einer konkreten Zahl oder eines guten Ausgangspunkts nicht sicher bist, prüfe im Internet, wie hoch das durchschnittliche Gehalt für eine Person in deinem geografischen Standort und deiner Position ist.

5. Stelle dir den Best Case vor!

Alles soweit erledigt? Positive Bestätigung und Vorstellung soll helfen! Schreibe dir ein Zetterl, dass du dir in deine Geldtasche gibst oder auf deinen Badezimmerspiegel. Darauf schreibst du, wie dankbar du bist, dass du diese Gehaltsanpassung bekommen hast! Es wird helfen! (Oder zumindest nicht schaden...)

6. Habe einen Plan B - nur zur Sicherheit...

Wir wollen wirklich kein Spielverderberinnen sein, aber manchmal helfen selbst die beste Vorbereitung und die positivsten Gedanken nur wenig. Das kann das Ergebnis von zu wenig finanziellen Mitteln, Änderungen in deiner Branche oder anderen Faktoren sein, die nichts mit dir selbst zu tun haben. Es ist also gut, eine Alternative parat zu haben, wenn die Dinge nicht nach deinen Wünschen verlaufen. Es lohnt sich immer, nach mehr Geld zu fragen, aber du musst auch wissen, wie du reagierst, wenn es nicht mehr Geld gibt!

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