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Erwiesen: Wir Mütter sind die besten Mitarbeiterinnen!

Sind Mütter die besseren Mitarbeiterinnen? Aber ja, belegen neue Studien. Warum ein Kind kein Karriere-Stopper, sondern ein Booster sein sollte.

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Erwiesen: Wir Mütter sind die besten Mitarbeiterinnen!
© Photo by Edward Cisneros on Unsplash

Wie jede Mutter weiß, ist die Elternschaft voller Höhen (dieses zahnlose Lächeln und die nassen Küsse!) und Tiefen (Töpfchen-Training käme uns da zum Beispiel in den Sinn). Doch die Vorteile der Mutterschaft überwiegen. Sie gibt dir zum Beispiel das perfekte Rüstzeug für deine Karriere. Das zumindest belegen fünf Studien, die wir uns fortan immer vor Augen führen, wenn unser kleiner Schatz im Supermarkt einen Wutanfall bekommt.

1. Mütter arbeiten produktiver

Eine faszinierende Untersuchung im Auftrag der amerikanischen Federal Reserve Bank bewies, dass Mütter nicht nur prinzipiell produktiver als ihre kinderlosen Kollegen waren – sondern sogar diejenigen, die mehr als ein Kind hatten, ihre Aufgaben am effektivsten erledigten und die beste Leistung zeigten. Auch hier zeigte sich: Mütter erzielten die beste Leistung. Und auch wenn hierfür nur ein bestimmtes Berufsfeld analysiert wurde, so zeigt sich doch: Berufstätige Mütter arbeiten fokussierter und vertrödeln ihre Zeit weniger.

2. Sie haben ein besseres Gedächtnis

Während Frauen während der Schwangerschaft nachweislich vergesslicher werden, verbessert sich ihre Gedächtnisleistung in den Jahren nach der Geburt eklatant. Eine Reihe von Experimenten der Carlos-Albizu-Universität in Miami wies Müttern eine außerordentlich gute visuell-räumliche Erinnerung nach - besser als den meisten ihrer kinderlosen Kolleginnen. Diese ausgezeichnete visuospatial Gedächtnisleistung wird nach Ansicht der Forscher vor allem durch ständiges Training erreicht. Mütter, so das Fazit, scannen die Umgebung ständig nach Gefahrenquellen (Achtung, verschluckbarer Lego-Stein in zwei Meter Krabbeldistanz!).

3. Mütter erkranken seltener an Krebs...

Vor allem nimmt das Risiko schwerwiegender Erkrankungen wie etwa Eierstockkrebs mit jedem Kind ab. Wissenschaftler spekulieren, der Grund dafür liege darin, dass die Schwangerschaft den Eisprung für neun Monate verhindert. Und auch wenn noch nicht restlos geklärt ist, was die genaue Ursache ist, so wurde doch ein Zusammenhang zwischen Stillzeit und verringertem Brustkrebsrisiko nachgewiesen.

4. ...oder an Diabetes

Laut den Ergebnis einer 30jährigen Langzeitstudie, die im JAMA Internal Medicine Journal veröffentlicht wurde, reduzieren Mütter, die sechs Monate und länger stillen, das Risiko, an Typ-2-Diabetes zu erkranken, um satte 47%. Selbst diejenigen, die kürzer gestillt, haben, haben ein um 23% verringertes Risiko. Forscher meinen, dass die an der Laktation beteiligten Hormone den Insulin- und Blutzuckerspiegel beeinflussen können.

5. Eltern leben länger

Schwedische Forscher analysierten die Daten von fast 1,5 Millionen Männern und Frauen, die zwischen 1911 und 1925 geboren wurden. Dabei entdeckten sie, dass Elternschaft die Wahrscheinlichkeit für ein längeres Leben erhöht – und zwar im Schnitt um einenhalb Jahre. Die Ursache liegt für die Forscher an der zusätzlichen Pflegeleistung, die Kinder ihren alten Eltern zukommen lassen...

Themen: Eltern, Karriere

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