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Karriere: Diese "Schwächen" sind eigentlich Stärken

Karriere funktioniert nur, wenn man die Ellbogen ausfährt? Längst überholt. Warum deine angeblichen Schwächen in Wahrheit deine Stärken sind.

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Karriere: Diese "Schwächen" sind eigentlich Stärken
© iStockphoto

Karriere machen nur die Harten, die ihre Ellbogen ausfahren, die andere überfahren, sich um niemanden kümmern und ihr Ziel ohne Rücksicht auf Verluste verfolgen. Ein Bild, das immer noch in den meisten Köpfen existiert.

Doch die Zeiten haben sich geändert. Mit den Millenials, denen persönliche Weiterentwicklung und Mitbestimmung wichtiger ist, hat sich auch der autoritäre Führungsstil in der Berufswelt überholt. Was früher als "Schwäche" galt, ist jetzt bei der Karriere ein echter Vorteil.

Was du jetzt für die Karriere brauchst

#1: Empathie

Eine gute Führungskraft weiß, dass jedes Mitglied eines Teams anders ist – und damit auch eine andere Führung braucht. Dafür benötigt man jede Menge Empathie, man muss zuhören, Interesse haben und verstehen. Und zwar nicht zwischen Tür und Angel, sondern indem man sich zusammensetzt, mit offener Körperhaltung, Fragen stellt, Erfahrungen austauscht und ruhig reflektiert. Das empfiehlt sich vor allem für die erste Zeit in einem neuen Job.

#2: Sensibilität

Immer noch wird Sensibilität viel zu oft mit Weinerlichkeit gleichgesetzt. Das ist aber ein großer Irrtum. Wer sensibel ist, bringt in emotionalen Situationen Verständnis für andere auf. Wenn du im Büro bemerkst, dass ein Kollege während eines Meetings abwesend und unkonzentriert wirkt, kannst du dich später unter vier Augen nach seinem Wohlbefinden erkundigen. Eine solche Geste stärkt den Zusammenhalt und den Teamgeist.

#3: Verletzlichkeit

Nur die Harten kommen in den Garten? Auch dieses Vorurteil ist lange überholt. Verletzlichkeit bedeutet vor allem, dass man Schwächen eingestehen kann. Das macht nicht angreifbar, sondern authentisch. Das sorgt dafür, dass sich Kollegen leichter öffnen und so eine Arbeitsatmosphäre geschaffen wird, in der sich jeder wohl fühlt.

#4: Lobend

Wer führen will, der darf die Mitarbeiter nicht zu sehr mit Lob verwöhnen? Das stimmt so nicht. Statt ständig alle durch Kritik zu demotivieren, sollte man mehr loben und dem Team zeigen, dass man Erfolge oder auch kleine Verbesserungen durchaus wahrnimmt und honoriert.

Thema: Karriere

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