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7 Sätze, die dich im Job weiterbringen

Statements mit Success. Ob im Vorstellungsgespräch, bei Meinungsverschiedenheiten mit Kollegen oder in Meetings: Wer nicht auf den Mund gefallen ist, hat Erfolg! Erfahre hier, mit welchen Sätzen du im Büroalltag punktest.

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7 Sätze, die dich im Job weiterbringen
© Thinkstock

Du willst im Bewerbungsgespräch mit taffen Aussagen glänzen, weißt aber nicht, mit welchen? In Meetings kommen deine Anliegen immer zu kurz? Oder beim Jahresgespräch: Wie verlangst du mehr Gehalt? Business-Coach Anke van Beekhuis (frauenkraft.info) weiß, wie du dich erfolgreich durch den Berufsalltag manövrierst. Und rät: "Erstelle eine Liste mit deinen Fähigkeiten, das pusht dein Selbstbewusstsein. Und nimm die Job-Situationen mit Humor. So wird jedes Gespräch lockerer."

1

"Das Projekt möchte ich übernehmen, weil ich sehr viel Know-How einbringen kann."
Frauen warten gerne ab und hoffen, dass spannende Projekte von selbst auf sie zukommen. Doch Anke van Beekhuis ermutigt: "Schreie:, hier!‘ und glaube an dich. Wenn du 50 Prozent des Projekts mit deinem Wissen abdecken kannst, bist du dafür bereit." Also: Sag' in Sitzungen und bei deinem Vorgesetzten laut, welche Fähigkeiten dich für die bevorstehende Aufgabe qualifizieren. Schließlich musst du dich als "die Beste" verkaufen. "Den Teil, den du noch nicht kannst, eignest du dir dann ganz im Sinne von, learning by doing‘ an", so die Expertin.

2

"Der Job deckt sich mit meinen Vorstellungen."
Auf die Frage "Warum wollen Sie überhaupt hier arbeiten?" sind Bewerber oft nicht vorbereitet. Consulterin van Beekhuis: "Dabei geht es nicht nur um Standort oder Position. Betriebe suchen Menschen, die zu ihrer Firmenkultur passen.“ Überlege deshalb: Was reizt dich an dieser Stelle - der Markt? Das Produkt? Die Kunden? Im nächsten Schritt erkläre, warum du die Position so spannend findest: "Meine Expertise deckt sich mit Ihrer Jobbeschreibung. Zusätzlich bringe ich noch folgende Praxiserfahrung mit ..." Gibt es einen Punkt, in dem du nicht so firm bist, endest du mit "Herausfordernd wird …, aber das kann ich sicher schnell lernen.“

3

"Ich möchte gerne mein zukünftiges Gehalt besprechen."
"Arbeitgeber zahlen Gehalt für jene Tätigkeit, die vereinbart wurde. Willst du mehr, musst du mehr leisten", bringt es die Business-Trainerin auf den Punkt. Kreiere also zuerst eine Liste mit all jenen Mehrleistungen, Zusatzprojekten oder Ausbildungen, die du vorzuweisen hast. Danach teile mit, was du dir vorstellst: Gehalt, Position, Enwicklungsschritte. Und das klar und sachlich.

4

"Am Ende dieser Präsentation haben Sie einen Überblick zu …"
Überlege dir bereits im Vorfeld der Präsentation, was deine Zuhörer danach mitnehmen sollen. Dann strukturiere den Vortrag: Zuerst gib einen Ausblick auf die Inhalte, dann lege los - jedoch ohne sich endlos in Kleinigkeiten zu verzetteln! Und zum Abschluss fasse noch einmal zusammen, was du rüberbringen wolltest. Wichtig ist außerdem, dass du die Präsentation vor dem Spiegel übst: "Das nimmt Nervosität und gibt im Gegenzug die Möglichkeit, sich selbst dabei zu beobachten, ob dein Ziel klar ist und ob du dich auch kurz und prägnant hältst. Stoppe die Zeit mit."

5

"Ich habe eine klare Vorstellung davon, wo ich in drei Jahren stehen möchte."
Die Strategieberaterin hält fest: "Frauen denken oft, dass es sich nicht schickt, über das zu sprechen, was sie erreichen wollen. Oft fehlt auch das Ziel, weil sie mit den Plänen ihrer Familienmitglieder eingedeckt sind." Überlege dir deshalb genau, was du erreicht haben willst, wenn du in Pension gehst. Was macht dir Spaß? Danach formuliere deine Vorstellungen und teile diese mit jenen Personen, die dir bei der Realisierung behilflich sein können. Mit Menschen, die dir Energie geben und dich auch wirklich unterstützen. Denn: Ziele, die nicht ausgesprochen sind, können auch schwer erreicht werden.

6

"Können wir noch einmal ganz sachlich die Situation besprechen?"
Im Job geht es immer um die Sache - auch in Konfliktsituationen. Emotionale Ausbrüche oder persönliche Angriffe sind hier fehl am Platz! "Fakten, Regeln und Rahmenbedingungen, die zuvor festgelegt wurden, sind sachliche Argumente, die dabei helfen, eine schwierige Situation zu lösen. Außerdem ist es gut, wenn du bei der Ich-Form bleibst." Heißt konkret: Sage nicht "Du bist immer so unzuverlässig!", das löst beim Gegenüber Abwehr aus. Besser wäre: "Im Projekt lieferst du den Inhalt nicht nach den vereinbarten Terminen. Ich habe dafür die Verantwortung zu tragen, also lass' uns nach einer Lösung suchen."

7

"Ich komme noch einmal auf meine Sichtweise zurück."
"Oft nützen Personen Meetings, um sich zu profilieren. Lass' die anderen ruhig reden, beobachte und achte darauf, wer im Gespräch wirklich wichtig ist", empfiehlt van Beekhuis. Sitzungen sind untergliedert: Zu Beginn wird meist Job-Smalltalk geführt, erst dann werden wichtige Punkte behandelt. Und genau hier sollten du dein Anliegen einbringen, gerne auch mit Charme und Humor. Versuche zudem, noch vor Ort eine Entscheidung für deine Sache zu bekommen. Ist das nicht möglich, vereinbare einen Folgetermin: "Zwei Punkte sind besonders wichtig: Gehe nie ohne Ziel in ein Meeting. Und verlasse es nie ohne weitere Schritte."

Thema: Karriere