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WOMAN-Kasten-Check: Bloggerin Vicky Heiler zeigt ihren Kleiderschrank

Achtung, Schnappatmung! Für unsere WOMAN-Kasten-Check-Serie besuchen wir Promi-Ladies und werfen einen Blick in ihre Kleiderschränke. Dieses Mal besuchten wir Bloggerin Vicky Heiler in ihrer neuen Dachgeschosswohnung samt Traum-Ankleidezimmer. Was die Wahlwienerin in Sachen Styling gelernt hat und von welchem Trend sie nie genug bekommt

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WOMAN-Kasten-Check: Bloggerin Vicky Heiler zeigt ihren Kleiderschrank

"Ich bin ein Jeans-Mädchen!"

© Oliver Topf

Auf ihrem Blog Bikinis & Passports zeigt Vicky Heiler seit dem Jahr 2010 neben Mode, Beauty und Fitness-Themen immer wieder ihre Leidenschaft fürs Reisen. Das liegt vielleicht auch an ihrer Vita: geboren in Stuttgart, aufgewachsen in Kalifornien sowie Zell am See und geprägt von vielen Trips mit ihrer Familie.

Nach der Matura ging es zum Studium nach Wien, wo die 29-Jährige, die seit 2014 sogar hauptberuflich bloggt, bis heute lebt. Vor Kurzem ist sie mit ihrem Freund in eine neue Wohnung gezogen, und wir waren die Ersten, die den Social-Media-Profi daheim besuchen durften. Klar, dass wir uns sofort auf ihren Schrank stürzten, um ihr dabei das eine oder andere Stil-Geheimnis zu entlocken.

In einer Ecke stapeln sich die Koffer, schließlich ist Reisen die Passion der Wahlwienerin, die in Kalifornien und Salzburg aufgewachsen ist. Immer mit dabei: "Natürlich Sneaker, viele Basics & bequeme Hosen!"


»WENN MAN SICH VERKLEIDET FÜHLT, SOLLTE MAN DEN TREND AUSLASSEN.«

WOMAN: Haben Sie eine Stil-Philosophie?
Heiler:
In den letzten Jahren habe ich gelernt, dass beim Styling weniger definitiv mehr ist. Das hab ich mir hart erarbeitet.(lacht) Früher waren es Schuhe mit roségoldenen Nieten, dazu eine Fakefur-Weste und obendrauf zig andere Accessoires. Jetzt halte ich mich an die Regel, dass ein Teil im Fokus steht.

Was ist an einem stressigen Montagmorgen Ihr Wohlfühloutfit?
Heiler:
Mein typischer Look ist ein Mix aus klassischen und eher entspannten Pieces. Ich bin ja ein Jeans-Mädchen, also Denim, ein schwarzes Shirt und mehrere Ketten drübergelayert. Ins Büro kommt noch ein Blazer dazu, sonst eher ein Cardigan. Und bequeme Schuhe. Im Sommer flache Slides, im Winter Schnürstiefel.

Vicky hat ihre Schmuckstücke "on heavy roation". Alles liegt offen am Fensterbrett im Bad. Schmuckkästchen hat sie keines. "So sehe ich alles auf einen Blick und kann schnell die einzelnen Teile wechseln."


Wie kann man einen einfachen Jeans-Look schnell aufpolieren?
Heiler:
Hohe Schuhe. Entweder spitze Pumps oder Strappy Heels. Und mit Seidenblusen und rotem Lippenstift.

Wenn Sie wählen müssten: Schuhe oder Taschen?
Heiler:
Eigentlich sind es bei mir Taschen UND Schuhe! (lacht) Das sind die zwei Bereiche, wo ich in teure Stücke investiere. Wenn ich mich entscheiden müsste, könnte ich aber wohl auch mit nur zwei Taschen - einer hellen und einer dunklen - auskommen. Dann also lieber mehr Schuhe!

Die Schuhe "wohnen" eigentlich in ihren Schachteln direkt im Kasten. Modelle, die die Bloggerin öfter trägt, stehen im Eingangsbereich.


Welches It-Piece steht auf Ihrer Watchlist?
Heiler:
Doch wieder eine Tasche: die "Saddle Bag" von Dior. Ich bin gerade auf der Suche nach einer coolen Vintage-Version, da kann man gerade bei Taschen enorm sparen.

Sie haben gar keine Schmucklade oder -schatulle. Warum?
Heiler:
Bei mir liegt der Schmuck einfach am Fensterbrett im Badezimmer. Da habe ich immer alles im Blick und kann ihn auch schnell wechseln.

Lieblingsteil: Rainbow-Pants


Was ist da gerade "on heavy rotation"?
Heiler:
Ich liebe die "Eve"-Kette von Anna Inspiring Jewellery, die man in der Länge variieren kann. Dadurch werden schlichte Tops schnell aufgewertet. Oder viele Ketten als Layering, zum Beispiel von Ariane Ernst. Wichtig ist auch eine hochwertige, zeitlose Uhr. Und für Events richtig große Ohrringe.

Ihr Kasten ist sehr aufgeräumt. Halten Sie sich an Ordungs-und Ausmist-Tipps von Aufräumqueen Marie Kondō?
Heiler:
Ich versuche eigentlich immer, Ordnung zu halten. Ausgemistet wird zwei Mal im Jahr. Wir machen dann bei uns im Office einen Blogger-Flohmarkt. Aber ich kaufe generell keine Unmengen an Kleidung, das ist auch nicht nachhaltig.

Die Top-Trends für die neue Saison?
Heiler:
Beige feiert ein Comeback, darüber freue ich mich sehr, und ich trage es allover. Auch ganz groß: Power-Suits Ton in Ton, etwa in pastelligem Pink oder Hellblau.

Haben Sie eigentlich Stilikonen?
Heiler:
Seit Jahren fasziniert mich Pernille Teisbaek. Die Dänin verkörpert für mich das, was Streetstyle und das Blogger-Dasein ausmachen. Zugängliche Looks, die total fashionable sind.

»WENIGER IST BEIM STYLING DEFINITIV MEHR!«
Auf der Bank von Westwing steht nicht nur eines von Vickys Lieblingsbildern (die Kunstinstallation "Prada Marfa" in Texas), hier probiert sie auch, wie einzelne Looks & Accessoires harmonieren.


Sie sind also kein Fan von Luxus-Looks à la Chiara Ferragni?
Heiler:
Sie ist sehr erfolgreich mit dem, was sie tut, aber ich finde, es ist keine Kunst, von Kopf bis Fuß in Designer-Looks zu stecken. Spannend wird für mich erst der Mix mit günstigen Teilen.

Ihr Styling-Tipp, wenn man bei einem neuen Trend nicht ganz sicher ist?
Heiler:
Ich stelle mir bei neuen Trends immer die Frage: Fühle ich mich darin ganz natürlich oder verkleidet? Dann merkt man recht schnell, ob es zu einem passt.

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