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Kondomfirma "Skyns" entwickelt "Baby Blocker" gegen nervige Babyfotos auf Social Media

Dein ganzer Feed auf Instagram und Facebook ist voll von Baby-Süßi-Fotos, dich nervt das Ganze aber einfach nur? Der "Baby Blocker" forgt für babyfreien Content in den sozialen Netzwerken! Entwickelt wurde das Tool von der Kondomfirma Skyns und ist durchaus ernst gemeint.

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Kondomfirma "Skyns" entwickelt "Baby Blocker" gegen nervige Babyfotos auf Social Media

Keinen Bock auf Kinderfotos fremder Leute? Der Baby Blocker könnte deine Lösung sein

© iStock

Du bist über 20, hast Freunde und bist auf sozialen Netzwerken wie Facebook oder Instagram unterwegs? Dann wirst vermutlich auch du täglich mit diversen Babyfotos deines erweiterten Bekanntenkreises penetriert. Eh süß. Irgendwie. Aber ganz unter uns: Nicht alle Neugeborenen sind "das süßeste von allen" - egal, wie stolz die frischgebackenen Eltern auch sein mögen. Und überhaupt sehen die nackerten, haarlosen Würmer am Ende doch alle gleich aus. Ohne gemein sein zu wollen, bringen wir es jetzt kurz und knapp auf den Punkt: Irgendwann nervt sie, die Flut an Babyfotos. (Von dem abgesehen, dass das mit den Kinderfotos im Internet ohnehin so ein Sache ist...)

Weil man den vor Glück überschäumenden Eltern die Freude am Nachwuchs dann aber doch nicht vertun will, kann man jetzt selbst aktiv werden. Wie? Die Kondomfirma "Skyns" hat den "Baby Blocker" gelauncht. Was erstmal klingt wie ein blöder Schmäh ist aber tatsächlich voller Ernst.

Kinderfotos auf Social Media: Wie funktioniert der Baby Blocker?

Passend zu der Kondomfirma funktioniert auch der Baby Blocker ähnlich wie ein Verhütungsmittel. Die Google-chrome-Erweiterung sucht Bildunterschriften und Bilder selbst nach Baby-Content ab und ersetzt ebenjene Bilder in weiterer Folge mit, laut Kondomhersteller "schöneren". Wie das Ganze dann in der Praxis aussieht, stellt die Firma in ihrem Werbeclip vor. Und es ist großartig:

Soll man Kinderfotos in sozialen Netzwerken teilen?

"Für diese Menschen ist es zu spät, ein Kondom überzuzuziehen, also mach du es: Mit dem Baby Blocker" ist der Slogan von Skyns und wir müssen ganz ehrlich und herzhaft lachen. Aber nur um eines klarzustellen: Wir vergönnen natürlich allen Mamas und Papas die Kinderfreuden und können verstehen, dass man sein Glück teilen möchte, trotzdem hat die Anwendung für uns auch einen ernsten Hintergrund, denn wie schon oben erwähnt: Kinderfotos im Netz zu teilen – das ist eine kritische Sache. Vor allem, wenn auf sämtlichen Social Media-Kanälen die intimsten Momente eines Kindes geteilt werden. Ob im Bikini, in der Badewanne oder im Kinderzimmer" – wir Erwachsenen überlegen oft zweimal, was wir von uns preisgeben und was nicht. Dreijährige Kinder und Babys haben da kein Mitspracherecht.

Das Internet vergisst nicht, heißt es so schön. Für das spätere Leben des Kindes können veröffentlichte Fotos zum Verhängnis werden. Der leichtsinnige Umgang mit sensiblen Daten und veröffentlichten Identitäten von Schutzbedürftigen kann durchaus fahrlässig sein. Diesen Gedanken sollte man vor jedem Posting im Hinterkopf behalten.

Du brauchst den Baby Blocker? HIER kannst du dir die Erweiterung für Chrome holen

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