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Keine Spur von Vittorio Missoni

Vittorio Missoni bleibt verschwunden: Das Flugzeug mit dem Modemacher und seiner Frau an Board gilt seit Freitag als vermisst. Jetzt äußert sich Angela Missoni zum Vorfall.


Keine Spur von Vittorio Missoni

Rettungskräfte vor der Küste Venezuelas haben am Montag die Suche nach dem vermissten italienischen Modemacher Vittorio Missoni intensiviert. An der Suche nach der seit Freitag vermissten Maschine beteiligten sich neben der Nationalgarde auch viele Privatleute mit ihren Schiffen und Flugzeugen. Doch obwohl sie mehr als 360 Quadratseemeilen durchkämmten, fand sich zunächst keine Spur von dem Klein-Flugzeug. 400 Helfer waren im Einsatz, darunter 29 Taucher, berichteten italienische Medien. Das Flugzeug mit Missoni, seiner Frau und vier weiteren Insassen war am Freitag vor der Küste Venezuelas verschwunden.

Angela Missoni gibt die Hoffnung nicht auf

Schwester Angela Missoni meldete sich nun erstmals zu Wort: Sie sei dankbar für die vielseitige Unterstützung, und selbst in Kontakt mit italienischen Behörden. Auch ihr Bruder Luca - der eine Pilotenausbildung absolviert hat - sei intensiv an der Suche nach Vittorio beteiligt. Aufgeben würden sie nicht, sagt Angela.

Ottavio Missoni ruft via Twitter zur Mithilfe auf

Der italienische Außenminister Giulio Terzi di Sant'Agata berichtete am Montag, er sei mit den Behörden in Caracas eng in Verbindung. "Die italienische Regierung verfolgt mit größter Sorge den Fall des vermissten Flugzeuges", erklärte der Minister. Ottavio Missoni, 26-jähriger Sohn des verschollenen Modemachers, plädierte per Twitter nach Informationen, die für die Suchaktion nützlich sein könnten.

Die ganze Familie zittert um Vittorio Missoni

Vittorio Missoni führt zusammen mit seinem Bruder Luca (Bild oben, mitte) und seiner Schwester Angela (Bild oben, links) das weltweit erfolgreiche Mode-Unternehmen Missoni. Es wurde 1953 von ihren Eltern Ottavio und Rosita Missoni gegründet.

Am 4. Jänner 2008 war schon einmal ein Flugzeug in der Region verschwunden. Die Maschine mit 14 Menschen an Bord, darunter acht Italiener, war damals in der Gegenrichtung von Caracas zu den Los-Roques-Inseln unterwegs. Von ihr fehlt bis heute jede Spur.

apa/red