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5 Fehler, die wir alle beim Keksebacken machen – sagt Oma!

Du stehst mit angepatztem Nudelholz da, die Hände voller Mehl, am Handy deine Oma – beim Keksebacken gibt's einige Pannen, die sich vermeiden lassen.

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5 Fehler, die wir alle beim Keksebacken machen – sagt Oma!
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Der Keksteig lässt sich nicht ausrollen, ist "pickig", der Lebkuchen steinhart und die Glasur nicht brauchbar: Beim weihnachtlichen Keksebacken kann so einiges schiefgehen. Wir haben unsere Omas um die ultimativen Tipps gegeben und ein paar Fehler festgestellt, an denen wir alle scheitern und das harmonische (und vor allem erfolgreiche) Keksebacken in weiter Ferne liegt.

1. Du legst keine Apfelspalten zum Lebkuchen

Lebkuchen sollte ja eigentlich butterweich sein. Die traurige Realität ist aber, dass die Kekse nach dem Backen eigentlich immer zu hart sind, um sie gleich zu verschlingen. Zuerstmal solltet ihr die Keksdose nie so ganz verschließen, schließlich darf ein bisschen Luftfeuchtigkeit gerne zum Lebkuchen, um ihn weicher zu machen. Legt ihr dann noch ein paar Apfelspalten dazu, werden eure Kekse zum fluffig weichen Lebkuchen-Traum.

2. Du kaufst geriebene Nüsse

Für richtig gute Vanillekipferl oder andere Mehlspeisen mit Nüssen sollten diese immer frisch gerieben werden. Der Unterschied ist in Geschmack und Konsistenz deutlich zu bemerken. Diesen Arbeitsschritt können wir euch leider nicht abnehmen. Dafür einen anderen! Mehr dazu lest ihr hier.

3. Die Kekse sind zu lange im Ofen

Ja, ihr habt recht, goldgelb sollten sie werden, aber das heißt noch lange nicht, dass ihr die Kekserl bis in die letzte Minute im Ofen lassen müsst. Die dunkeln nämlich am Blech noch ein wenig nach. Also lieber früh genug aus dem Ofen nehmen!

4. Der Glasuren-Schlamassel

Glasur in der Mikro erwärmen ist eine schwierige Sache. Falls euch das Wasserbad zu aufwändig ist, versucht es mit dem Backofen: Einfach auf 50 Grad einstellen und die Zutaten verschmelzen lassen (gelegentlich umrühren). Tipp: Gebt ein wenig Kokosfett dazu, das sorgt für den richtigen Glanz!

5. Du lässt den Teig nicht auskühlen

Alle Zutaten sind zusammengemischt, die Butter war zimmerwarm und nun wollt ihr euch gleich ans Ausrollen und Ausstechen machen? Lasst euch ein bisschen Zeit und gebt den Teig erstmal in den Kühlschrank. Danach gelingt das Ausstechen viel leichter. Im Notfall könnt ihr Mürbteig beispielsweise zwischen zwei Gefriersackerln auswalken. So geht der Geschmack durch das viele Mehl nicht verloren.