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Warum dieser Spot die Gemüter erhitzt

Topmodel Kendall Jenner ist das neue Testimonial für den Getränkemittelhersteller Pepsi. Der dazugehörige Werbespot sorgt ordentlich für Aufregung im Netz.

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Warum dieser Spot die Gemüter erhitzt
© YouTube/Pepsi Global

Für ihre "Live for now"-Kampagne holte sich Pepsi Starlet Kendall Jenner ins Boot. Im Grunde kein schlechter Schachzug, aber die Umsetzung des Werbeclips ging gehörig in die Hose. Das World Wide Web ist erzürnt.

Im Spot ist die 21-Jährige in Amt und Würden zu sehen, sprich: als Model bei einem Fotoshooting. Sie wird aber von einem vorbeigehenden Protestmarsch abgelenkt. Dieser lässt die Rebellin in ihr erwachen und sie gesellt sich superfröhlich zu den Demonstranten. Dann der Griff zur eisgekühlten Getränkedose. Aber anstatt sie genüsslich in Nahaufnahme zu schlürfen, reicht sie diese einem Polizisten. Dieser trinkt aber dann das Brausegetränk genüsslich in Nahaufnahme, angefeuert von der Menschenmenge. Und alles ist wieder happy-peppi. Ganz und gar nicht. Das Internet tobt.

Pepsi für Weltfrieden klappt eben nicht. Viele, die für ihre Rechte auf die Straßen demonstrieren gingen (und gehen), fühlen sich gewaltig auf den Schlips getreten. "Was für ein Mist, ein hübsches weißes Mädchen gibt einem Bullen eine Pepsi und alles ist gut? Alle jubeln?! Ja genau, so beendet man institutionellen Rassismus.", schreibt eine "Black Lives Matter"-Aktivistin in einem Forum. Und sie ist nicht alleine mit dieser Ansicht.