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Mit den Kids am Märchenset

Adriana Zartl & Co stehen beim Märchensommer auf Schloss Poysbrunn als Feen auf der Bühne: Hinter den Kulissen sorgen ihre Kinder für zauberhafte Momente.

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Märchensommer Niederösterreich
© Märchensommer NÖ - Martin Hesz

Bunt geht es derzeit nicht nur auf der Bühne, sondern auch am Set des Märchensommers auf Schloss Poysbrunn in Niederösterreich zu, der noch bis 25. August mit der Produktion „Malanda – das Feenland der Träume“ kleine und große Märchenfans verzaubert: Adriana Stich-Zartl, Heideline Pfaffenbichler-Oberhauser, Ulla Pilz und Eva Maria Scholz stehen dabei aber nicht nur als Schauspielerinnen im Rampenlicht, sondern sind auch hinter der Bühne für ihre Kids im Einsatz.

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Als besonders aufregend beschreibt Adriana Stich-Zartl, die als „Elfe Kleeblättchen“ und „Meeresgeist“ auf der Bühne steht, die gemeinsame Zeit mit ihrem zweijährigen Sohn Luca zwischen Auftritten und Textlernen: „Sofern es machbar ist, nehme ich Luca zur Arbeit mit. Es ist schön, wenn er in den Pausen bei mir ist und wir können gemeinsam essen und spielen. Luca kennt die Lieder und Zaubersprüche bereits auswendig. Wenn ich gut gespielt habe, sagt er dann: ,Sehr schön, Mami!' Da schmilzt das Mutterherz.“ Auch die naturnahe Tagesgestaltung rund um Schloss Poysbrunn begeistert Mutter und Sohn gleichermaßen: „In der Früh gemeinsam frühstücken ist schon aufregend, dann wird genau zugesehen, wie wir uns in der Maske verwandeln. Während der Vorstellungen beschäftigen sich die Kids im Spielzimmer des Schlosses oder auf dem Spielplatz und am Abend gehen wir wieder alle zusammen essen.“

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Bei vier herumtollenden Kindern kann es dann auch schon mal zu ungeplanten Zwischenfällen kommen. Heidelinde Pfaffenbichler-Oberhauser erinnert sich an ein Erlebnis mit Sohn Jonathan (2,5 Jahre) und Kollegin Ulla Pilz, die auf der Bühne als „Fee der Alpträume“ zu sehen ist: „Mein Sohn rief bei ihrem Auftritt - im Moment der absoluten Spannung, in dem die meisten Kinder vor Aufregung den Atem anhalten - plötzlich ganz laut in die Stille: Hallo Ulla!“
Die Zeit vor den Auftritten verbringen Heideline Pfaffenbichler-Oberhauser und Ehemann Martin, der ebenfalls in der Produktion auftritt, mit ihrem Sohn beim Fische füttern oder Plantschen im Schwimmbecken: „Am Schloss kennt Jonathan jeder, er läuft herum und spielt mit allen Kindern, die zu Besuch kommen. Ich bin dankbar, dass er hier so eine schöne Zeit verbringen kann. Er ist mit alle dem und in diesen Monaten enorm gewachsen.“

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Mit seinen elf Jahren zählt Raphael, Sohn von Ulla Pilz, zu den ältesten Kindern am Set - heuer darf er auf der Bühne bereits die Rolle des Trolls mimen. Und Laura, die achtjährige Tochter von Eva-Maria Scholz, schlüpft in die Rolle der Elfe: „Manchmal werden die Rollen auch getauscht, dann gibt es Jungs mit rosa Flügel und Mädchen mit ordentlich Dreck im Gesicht“, schmunzelt Ulla Pilz. Als Alleinerzieherin freut sie sich besonders über die familiäre Atmosphäre am „Märchensommer“-Set: „Alle können ihre Kinder jederzeit dabei haben und niemand verzieht deswegen das Gesicht. Wir sind eine eingeschworene Gemeinschaft und Raphael fühlt sich hier so wohl, dass er so viel wie möglich dabei sein möchte. Das nimmt auch mir einiges an Organisation ab.“

Manche Kinder avancieren dabei auch von stillen Beobachtenden zu strengen Kritikerinnen und Kritikern. Eva-Maria Scholz lacht: „Meine Tochter ist neben uns auf der Bühne aufgewachsen, gibt mir geniale Tipps und nimmt kein Blatt vor den Mund. Es kann durchaus sein, dass es mal heißt: ,Mama, warum hast du da in der zweiten Szene heute was anderes gesagt?' oder ,Mir gefällt es besonders gut, wenn du dich als Glühwürmchen aufbläst und über die Elfe ärgerst!' Es gibt genug Stoff, worüber wir uns dann lange und lustig unterhalten können.“

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Alle Infos zu den Aufführungen auf maerchensommer.at.