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Kinderkrankheiten – Soforthilfe-Tipps

Milchschorf, Bauchschmerzen, Winderdermatitis oder Scharlach: Wir erklären die häufigsten Kinderkrankheiten und geben Soforthilfe-Tipps.


Kinderkrankheiten – Soforthilfe-Tipps
© Corbis

Mit der Geburt eines Kindes beginnt eine spannende, aufregende Zeit. Aber - so ehrlich muss man sein – auch eine voller Sorgen. Vor allem, wenn die Kleinen eine Kinderkrankheit nach der anderen haben? Wir verraten die häufigsten Krankheiten, ihre Symptome – und mit welchen Massnahmen Eltern schnell helfen können.

Milchschorf
Hierunter zählen nässende, entzündete Stellen im Kopfbereich, häufig auf der Kopfhaut oder im Gesicht des Babys. Gerüchte kursieren, dass Babys, die unter Milchschorf leiden, später auch allgemein Allergie-anfälliger sind, das muss aber nicht sein. In der Regel ist Milchschorf lediglich eine Krankheit der ersten 1,5 Jahre und verschwindet häufig danach wieder. Wichtig bei der Behandlung ist das sanfte Einweichen und Ablösen der Krusten.

Bauchschmerzen
Unter diesen Begriff können viele Krankheiten fallen, meistens sind Bauchschmerzen die Begleiterscheinung einer bestimmten Erkrankung. Etwa Fieber oder Koliken können Bauchschmerzen verursachen. Hier helfen z.B. warme Wickel, die auf den Bauch gelegt werden, oder warme, beruhigende Tees.

Scharlach
Scharlach war lange Zeit neben Windpocken die Kinderkrankheit Nr. 1. Fieber, Halsschmerzen, Schluckbeschwerden, eine belegte Zunge und sogar Erbrechen können Symptome von der hoch ansteckenden Krankheit sein. Nach wenigen Tagen breitet sich zudem ein Hautausschlag aus. Abhilfe kann hier neben der Verabreichung von Medikamenten absolute Bettruhe und reichlich Flüssigkeitszufuhr sein.

Windpocken
Wer sie einmal hatte, bekommt sie nie wieder – so die Redensart. Im Alter von 5 bis 10 Jahren treten die stark juckenden, aber harmlosen Bläschen am ganzen Körper verteilt auf. Über Tage hinweg muss daher gecremt werden, was das Zeug hält. Und Kratzen ist dabei streng verboten, denn das macht alles nur noch schlimmer.

Windeldermatitis
Beginnt häufig mit dem Zahnen. Ein Pfirsich-roter Babypopo ist hier die Folge des ständig feucht-warmen Windelmilieus und der ständigen Reibung. Regel Nr.1: weniger ist mehr und damit ist der Verzicht auf eine Windel gemeint, solange es geht. Denn an der Luft heilen die entzündeten Hautstellen am besten. Außerdem ist es wichtig, die betroffenen Stellen nicht zusätzlich zu Reiben. Sanftes Abtupfen ist hier ein Muss. Was gut tut: ein Bad in lauwarmem Wasser oder Kamillensud. Eine zusätzliche Creme mit pudriger Konsistenz und pflegenden Ölen kann Wunder bewirken.

Fieber
Ebenso wie Bauchschmerzen, kann auch Fieber als Begleiterscheinung bei vielen verschiedenen Kinderkrankheiten auftreten, etwa Grippe, Scharlach oder Angina. Mit ausreichend Flüssigkeit und strikter Bettruhe sollte die Temperatur aber schnell wieder sinken, ansonsten sollte sofort ein Arzt konsultiert werden. Fieberzäpfchen können bei hohen Temperaturen hilfreich sein, bei mäßigem Fieber helfen Wickel sehr gut.

Husten/Bronchitis
Starker, trockener Husten mit Auswurf kann ein Anzeichen für eine Bronchitis sein, eine Entzündung der Schleimhäute der kleinen Atemwege und ggf. auch der Luftröhre. Vor allem Kleinkinder können Probleme mit dem aufkommenden Schleim haben, sodass sie sich häufig auch übergeben müssen. Hustenlösende Medikamente und viel Flüssigkeit helfen, die Symptome der akuten Bronchitis zu lindern.

Mittelohrentzündung
Pochender Schmerz im Ohr, der mit der Zeit immer stärker wird – so äußert sich die typische Mittelohrentzündung, eine der unangenehmsten Krankheiten bei Kindern. Sekret kann sich im Ohr sammeln, welches sogar gefährlich für das Trommelfell sein kann. Als Hausmittel empfehlen Eltern und Ärzte Zwiebelumschläge oder Nasentropfen, bei einem starken Verlauf der Krankheit ist der Besuch beim Kinderarzt unumgänglich.

Müssen Arzneien verarbreicht werden, dann achten Sie bitte auf die richtige Dosierung der Medikamente bei Kindern.

medicalpress/red

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