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Rote Vitaminbomben!

Die Kirschen sind reif! Die Vitaminbomben schmecken nicht nur hervorragend, sondern helfen auch gegen Kopfschmerzen, Verstopfung und Cellulite.


Rote Vitaminbomben!

Kirschen: Kaum Kalorien, null Fett

© Thinkstock/Wavebreak Media

Ob süß oder sauer: Kirschen sind immer erfrischend und schmackhaft -nicht umsonst gelten sie als die Königinnen des Obstes. Gut so, denn Kirschen sind wahre Vitaminbomben, liefern dabei aber wenig Kalorien und Fett.

Kirschen: Farbstoff gegen Entzündungen

Schon die Kelten sammelten Wildkirschen, aber erst Lucullus, römischer Feldherr und Urahn aller Gourmets, kostete sie 54 v. Chr., benannte sie nach der Stadt Kerasos (heute Giresus, Türkei) und brachte sie nach Europa. Mit dieser Legende darf sich die Kirsche rühmen, aber auch mit vielen gesunden Fakten: Kirschen sind gesund für Knochen, Zähne, Nervensystem und Blut, und ihre Kieselerde macht schlau und schön (top für Bindegewebe, Haut und Haar). Dank ihrer entwässernden Wirkung entlasten sie Herz, Kreislauf, Leber und Nieren und gelten als Diät-Obst. Naturmediziner empfehlen Kirschen bei Paradontose, Arthritis, Kopfschmerzen und Verstopfung.


Ihr wahres Elixier sind aber ihre Polyphenole, besonders der rote Farbstoff Anthocyan. Er wirkt entzündungshemmend, fängt freie Radikale, macht schöne Haut und soll Krebs vorbeugen. Zudem zeigen klinische Studien, dass er für eine gesunde Darmflora sorgt, Cholesterin- und Harnsäurewerte senkt und somit vor Gicht schützen kann. Auch Sportler können von Kirschen profitieren: Das British Journal of Sports Medicine berichtete, dass sie nicht nur Muskelkater, sondern auch Entzündungen und den Gehalt an freien Radikalen nach einem Marathon signifikant verbessern können. Und nicht zuletzt kann, so der renommierte Schlafmediziner Wilfred R. Pigeon, ein Sauerkirschsaft als Schlummertrunk beim Durchschlafen helfen.

Worauf du beim Kirschen-Kauf achten musst!

Die Früchte müssen trocken, sauber, prall und nie rissig oder gequetscht sein. Kirschen sind druckempfindlich -daher immer auch die unteren Früchte kontrollieren. Auch bei der Aufbewahrung sind sie sensibel, auf einem Teller im Kühlschrank halten sie etwa drei Tage. Sie nehmen leicht Fremdgerüche an und sollten daher nicht bei geruchsintensiven Lebensmitteln stehen. Damit sie keinen Saft verlieren, ist es ratsam, sie erst kurz vor dem Genuss zu waschen und zu entstielen. Wer Kirschen auch im Winter mag, sollte sie einfrieren - mit Stein oder ohne. Das Entkernen geht übrigens einfach, wenn die Kirschen einige Minuten im Tiefkühlfach ein festeres Fruchtfleisch bekommen haben. Und sogar die Kerne können einiges für die Gesundheit tun.

Wer Kirschen auch im Winter mag, sollte sie einfrieren - mit Stein oder ohne. Das Entkernen geht übrigens einfach, wenn die Kirschen einige Minuten im Tiefkühlfach ein festeres Fruchtfleisch bekommen haben. Und sogar die Kerne können einiges für die Gesundheit tun.

Kirschenkerne nicht wegwerfen!

Kirschkerne können Hitze gut aufnehmen und langsam wieder abgeben. Im Ofen oder Mikrowellenherd erwärmt, sind sie der ideale Natur-Wärmespender. Sie können ebenso im Tiefkühler gekühlt werden und sind dann bei Beulen, Kopfweh, Schwellungen &Co. sehr hilfreich.

Kirschenkissen selber basteln: Koch' die grob gereinigte Kerne im Wasser so lange, bis sich alle Fruchtfleischreste gelöst haben. Dann die Kerne auf ein Backblech legen und dieses etwa 30 Min. ins Rohr (50 °C, Umluft) geben. Nun aus einem Stoff ein Kissen nähen und die Kirschen (in einer passenden Plastikhülle) einnähen.