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Klage gegen Lady Gaga

7.168 unbezahlte Überstunden und ein Bett, das sie mit der Chefin teilen musste. Gegen diese Klage muss sich Lady Gaga jetzt vor Gericht verantworten.


Klage gegen Lady Gaga
© Getty Images

Es ist schon schräg, womit sich ein New Yorker Gericht derzeit beschäftigten muss. Denn eine 42-jährige Ex-Assistentin klagt derzeit gegen Pop-Schockerin Lady Gaga . Vo 2009 bis 2011 hatte die Frau für Gaga gearbeitet. In dieser Zeit sollen rund 7.168 unbezahlte Überstunden zusammen gekommen sein. Nun fordert Jennifer O'Neill rund 291.000 Euro von der Pop-Ikone. Plus: Die Summe ihrer bislang nicht bezahlten Arbeitsstunden.

O'Neill berichtete während der ersten Verhandlung jedoch noch wesentlich skurrillere Details aus ihrer Zeit an der Seite der schrägen Gaga: "Ich hatte keine Privatsphäre, keine Möglichkeit, mit meiner Familie oder meinen Freunden zu sprechen, keine Möglichkeit, Sex zu haben, wenn ich wollte. Ich hatte keine Möglichkeit, irgendetwas zu tun.“

Ex-Assistentin: Im Bett mit Lady Gaga

Doch es wird noch skurriller: Auf der Tour habe sie kein eigenes Zimmer gehabt, musste sich angeblich mit Gaga ein Bett teilen ( wofür Millionen Fans ihr letztes Hemd geben würden, Anm. ).

Gaga rastete während der Verhandlung aus und beschimpfte O'Neill unter anderem als “verf***te Kanalratte, die mich für Geld verklagt, welches sie nicht verdient hat."

Dabei ist Jennifer O'Neill nicht einfach nur eine Ex-Angestellte, sondern war einst sogar eine gute Freundin der Hit-Sängerin. So twitterte Gaga enttäuscht: "Meine 'ehemalige Assistentin‘ ist in Wahrheit meine beste Freundin aus New York, seit ich 19 war‘. Das tut ziemlich weh.“

Die Musikerin will den durch die Klage ramponierten Ruf nun wieder zurecht rücken. Vor Gericht erklärte sie: "Ich werde das gesamte Geld, das sie von mir will, meinen anderen Angestellten zukommen lassen, die hart für mich arbeiten und es somit auch verdient haben." So will Gaga etwa die Brustkrebs-Operation einer anderen Mitarbeiterin finanzieren.