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Österreichischer Frauenring: Klaudia Frieben neue Vorsitzende

Klaudia Frieben folgt Sonja Ablinger als neue Frauenring-Vorsitzende. Sie kündigt an den Frauenring weiterhin "als starke Stimme zu stärken"!

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Österreichischer Frauenring: Klaudia Frieben neue Vorsitzende
© privat

Die 55-Jährige gelernte Bürokauffrau Klaudia Frieben wurde in der Generalversammlung am Montag zur neuen Vorsitzenden gewählt. In dieser Funktion will sie sich unter anderem für das Ziel gleiches Geld für gleiche Arbeit, gleiche Chancen am Arbeitsmarkt und ein gewaltfreies Leben sowie gegen Armut einsetzen. "Faire Einkommen sind der Schlüssel zu einem selbstbestimmten und gleichberechtigten Leben", so die neue Vorsitzende. Seit 2014 ist Frieben außerdem Bundesfrauenvorsitzende und stv. Bundesvorsitzende der PRO-GE und seit 2016 Mitglied des ÖGB-Vorstandes. Im April dieses Jahres wurde Frieben zur stv. ÖGB-Bundesfrauenvorsitzenden gewählt.

Frieben übernimmt das Amt von Sonja Ablinger, die diese Funktion seit Mai 2015 ausübte. Diese freute sich in ihrer Abschlussrede über den Zuwachs in den letzten drei Jahren: "Der Frauenring konnte viele neue Mitglieder gewinnen. „Darüber bin ich sehr froh. Eine starke frauenpolitische Dachorganisation ist enorm wichtig. Alle Erfolge in der Gleichstellung haben Frauen erkämpft, weil sie sich verbündet haben über Parteigrenzen hinweg und sich nicht disziplinieren ließen. Angesichts der aktuellen Sozialabbau- und Kürzungspolitik der ÖVP-FPÖ-Regierung ist die solidarische, frauenpolitische Bündnisarbeit von zentraler Bedeutung. Wir müssen den Architekten des Sozialabbaus klar machen, dass wir Frauen nicht zusehen, wenn soziale Rechte zu Fürsorge und Almosen verkommen, Solidarität unter Bedingungen gestellt und Frauen wieder zum 'sozialen Airbag' der Krisenauswirkungen werden“.

Die österreichischen Frauenvereine

Der Österreichische Frauenring ist die Dachorganisation österreichischer Frauenvereine mit aktuell über 40 Mitgliedsorganisationen. Während der Amtsperiode von Sonja Ablinger ist der Frauenring stark gewachsen: Mehr als zehn neue Organisationen traten der Dachorganisation bei, wie es in der Aussendung heißt.

Zuletzt kritisierte der Frauenring die Pläne der Regierung zur Mindestsicherung - diese würde vor allem Familien treffen. Wir haben bereits darüber berichtet.

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