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Kleiden wir uns in Zukunft in Bambus?

Der ressourcenschonende Rohstoff könnte in Zukunft unseren Kleiderschrank bevölkern - werden Labels die neue Faser namens Monocel aufnehmen?

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Sehr heller, durchsichtiger, zarter Stoff.

Dürfen wir vorstellen: Bambus - verwandelt in Monocel.

© nankatan.com

Schon mal eine Hose aus Bambus getragen? Das ist bequemer als es jetzt klingen mag - versprochen! Denn genau aus diesem Rohstoff wird eine neue textile Faser hergestellt, die den Modemarkt revolutionieren könnte. Der Bambus verwandelt sich in feinste, fließende und funktionelle Stoffe, die vor allem überaus vielseitig einsetzbar sind.

Das Produkt firmiert unter dem Namen Monocel und soll sogar gänge Bio-Textilien noch in den Schatten stellen. Denn beispielsweise Organic Cotton benötigt Unmengen an Wasser, herkömmliche Baumwolle sogar bis zu 25.000 Liter pro Kilo. Bambus hingegen, die am schnellsten nachwachsende Pflanze, deren Wachstum noch dazu ohne Pestizide und Kunstdünger auskommt, benötigt keine zusätzliche Bewässerung. Darüber hinaus verzichtet man in der Fertigung gänzlich auf umweltunverträgliche Zusätze giftiger Chemikalien.

Ein gutes Gewissen schmeichelt schon der Haut, das Material soll es ebenso tun, temperaturausgleichend sein und eine besonders hohe Reißfestigkeit aufweisen.

Klingt zu schön, um wahr zu sein? Wir hoffen es zumindest damit den Schreckensmeldungen bezüglich der unfeinen Herstellungsmethoden allzu vieler Bekleidungshersteller vielleicht endlich ein Ende gesetzt werden könnte.

Thema: Trends

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