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Macht uns die Klimaanlage dick?

Ist die Klimaanlage doch nicht unser Retter in der Hitze-Not, sondern ein fieser Dickmacher? Wir decken auf, was es mit der Sache auf sich hat!

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klimaanlage essen
© istockphoto.com/Sami Sert

Wenn es heiß ist, wünschen wir uns nichts mehr, als vor einem Ventilator zu sitzen und sich die Schweißtropfen auf der Haut trocknen zu lassen. Ein Pool wäre natürlich auch super, doch das lässt sich leider nicht immer so mit dem Arbeitsleben vereinbaren. Dann nimmt doch eine gut eingestellte Klimaanlage in Kauf. Doch die kann nicht nur eine fiese Sommergrippe in die Wege leiten, sondern auch die sommerliche Fettverbrennung hindern. Dies hat eine wissenschaftliche Studie von der University of Alabama bestätigt.

Natürlich heißt dies nicht, dass man jetzt alle Kaltmacher ausschalten und in 35 Grad vorm Computer sitzen sollte! Doch es ist so: bei steigenden Temperaturen wird der Appetit automatisch gezügelt und man ernährt sich tendenziell gesünder. Obst, leichte Gerichte und viel Wasser stehen auf dem Speiseplan, ohne, dass man seine Ernährung bewusst umstellt. Und außerdem vebrennt der Körper mehr Kalorien, wenn er sich Herunterkühlen muss. Wenn man also die meiste Zeit in einem Raum sitzt, der auf die perfekte Temperatur runtergekühlt ist, kommt erstens der Appetit wieder zurück und zweitens muss sich der Körper auch nicht abkühlen.

Was also tun?

Wie geht man am besten mit dieser Situation um? Wer die natürliche Fettverbrennung des Sommers nutzen möchte, sollte einfach darauf achten, sich auch im Job mit gesunden Snacks zu umgeben. Wenn der Körper mehr Nahrung will, dann soll man ihm diese auch geben - aber es muss ja nicht gleich Schoko sein! Wassermelone, Nüsse, Pfirsiche, Joghurt und Cocktailtomaten sind gute Knabbereien! Und nach der Arbeit kann man sich auf sportliche Betätigung im Freien konzentrieren. Dabei aber immer auf ausreichenden Sonnenschutz achten und es nicht übertreiben. Wer bei 35 Grad unbedingt Sport machen will, sollte nicht laufen gehen, sondern schwimmen!