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Die Kommentare zum Wiener Weihnachtsbaum muss man einfach lieben...

"Der schaut so aus, wie wir uns alle fühlen nach diesem Jahr...", "Krautstauden", "hat Corona schon überstanden" - und das ist nur eine kleine Auswahl, die gerade alle sehr amüsiert.

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Die Kommentare zum Wiener Weihnachtsbaum muss man einfach lieben...
© PID/Markus Wache

Der Christbaum, der heuer den Wiener Rathausplatz schmücken soll, sorgt in den sozialen Netzwerken nicht gerade für Begeisterung. Stattdessen wird die doch etwas schmal und kahl aussehende Fichte aus Oberösterreich mit herrlich grantigen Kommentaren bedacht:

"Baum mit Burnout", "Mehr ein Maibaum", "Also wenn das Jahr 2020 ein Baum wäre, würde er genau so aussehen!", "Hoffentlich können's aus dem Unkraut noch was machen!" oder "Wenn du um 16 Uhr Weihnachtsbaum sein musst, aber bis 14 Uhr auf Aftertour warst." sind nur ein Teil dessen, mit was der arme Baum aktuell bedacht wird.

Dabei soll das erste von der Stadt Wien präsentierte Foto gar nicht das "Endresultat" sein. Der 33 Meter hohe Baum wird noch mit 150 Ästen aufgefüllt und aufgehübscht. Denn der Baum verlor eben - wie übrigens jedes Jahr - Äste beim Fällen als auch beim Transport.

Daher versteht Andreas Januskovecz, der Forstdirektor der Stadt Wien laut Interview im Kurier nicht wirklich, warum sich alle so echauffieren: "Der Baum ist wirklich nicht schirch". Aber überrascht vom Gesudere ist er ebenso nicht: „Der Wiener muss immer nörgeln. Sobald wir den Baum aufstellen, wird genörgelt. Aber ich sehe das positiv. Das bedeutet, dass den Wienerinnen und Wienern ihr Christbaum wichtig ist.“

Thema: Weihnachten

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