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KonMari-Methode: So viel kostet das professionelle Aufräumen

Die Netflix-Show "Aufräumen mit Marie Kondo" erlebt gerade einen extremen Hype. Doch wie viel kostet es wirklich, eine Aufräum-Spezialistin anzuheuern?

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marie kondo
© Netflix

Was dir keine Freude macht, soll weg: So kann man die Lehre von Marie Kondo ganz knapp zusammenfassen. In einer achtteiligen Serie hilft die Entrümpelungsexpertin in amerikanischen Haushalten aus. "Aufräumen mit Marie Kondo" ist gerade die heißeste Show auf Netflix, was einerseits zeigt, wie gern wir anderen Menschen beim Aufräumen zusehen. Andererseits wollen wir natürlich auch ein Fünkchen der "KonMari-Methode" abhaben.

Marie Kondo hat natürlich Bücher über das Thema geschrieben und verkaufte sogar Organisationssets für den Haushalt auf ihrer Webseite. Doch es gibt auch eine unmittelbarere Möglichkeit, die "KonMari-Methode" zuhause anzuwenden: Man holt sich eine/n ausgebildete/n Entrümpler/in nachhause!

Tatsächlich gibt es rund um den Globus sogenannte Consultants (übrigens fast nur Frauen!), die nach der Methode von Marie Kondo ausgebildet wurden. Sie kommen zu dir nachhause und versuchen, dein Chaos mit dir gemeinsam in den Griff zu kriegen. Also ganz ähnlich wie in der Serie auf Netflix. Nur dass hier nicht ein Streamingdienst die Kosten trägt, sondern du selbst.

Und wie viel kostet so eine Portion des professionellen Aufräumens? Natürlich gibt die Webseite darüber keine Auskunft, doch eine ausgebildete Aufräumerin verriet in einem Interview, dass die Preise sich ungefähr zwischen 60 und 150 Dollar bewegen können. Und selbstverständlich ginge das alles nicht so schnell wie auf Netflix. Allgemein könne man sagen, dass man mit jeder Kundin oder jedem Kunden versucht, die Sache maximal in einem halben Jahr zu schaffen.

Für eine Zweizimmerwohnung seien zirka 10 Sitzungen an die drei bis fünf Stunden nötig, so die Consultant. Also verhält es sich so, wie wir gedacht haben: Professionelles Aufräumen ist nicht gerade günstig. Aber die langfristige Freude, die man an der entrümpelten Wohnung hat, ist wahrscheinlich nicht mit Geld aufzuwiegen.

Wobei es schon sehr befriedigend sein kann, wenn man seine Sommersachen gegen die Wintersachen austauscht oder die allzu extravagante Socken-Kollektion durchsieht. Kleine Handgriffe können da mehr Freude machen als man glaubt...

Themen: Kino & TV, Home
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