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Kopfhaut-Pflege

Die Wallemähne wird brav gepflegt, die Kopfhaut aber wird oft vernachlässigt. Auch hier gilt: Pflege ist Pflicht! Wie du deine Kopfhaut am besten pflegst, liest du im Artikel!

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Kopfhaut-Pflege
© Thinkstock/Stockbyte/George Doyle

Ursachen.

Unabhängig von der Jahreszeit sind auch Shampoos mit reizenden Inhaltsstoffen und Krankheiten wie Neurodermitis oder Hautpilz schuld an Schuppen und Co. Außerdem trocknet die Haut im Alter zunehmend aus. Was passiert? Die Schutzschicht der Kopfhaut besteht aus Hornzellen und Lipiden (Fetten). Wird diese beschädigt und durchlässig, verliert die Haut Feuchtigkeit und ist schlechter gegen äußere Einflüsse gewappnet. Die Kopfhaut kann jedoch nicht nur austrocknen, sondern auch ölig werden – die Ursache dafür kann eine Überproduktion der Talgdrüsen sein.

Klärung.

Wer Allergien oder Hautkrankheiten nicht ausschließen kann, sollte einen Dermatologen aufsuchen, um die Ursache abzuklären. Können Hautkrankheiten oder Allergien ausgeschlossen werden, dann kann auch eine Analyse beim Friseur helfen. Die Haarpflege wird dann entsprechend auf die Haut abgestimmt.

Pflege.

Trockener Kopfhaut kann man zusätzlich mit diesen Tricks Ruhe verschaffen: Weniger oft und nur mit einem haselnussgroßen Klecks Shampoo die Haare waschen. Dabei zu schonender Pflege mit milden Inhaltsstoffen wie Aloe Vera oder Kamille greifen. Plus: Die Mähne am besten lufttrocknen lassen! Sollte Föhnen unumgänglich sein, das Haar auf niedriger Stufe und mit Mindestabstand von 20 Zentimetern vom Kopf entfernt trocknen. Auch eine gut durchblutete Kopfhaut macht sie gesünder: Diese regelmäßig mit Fingern massieren und das Haar kopfüber waschen. Und wer auf Hausmittel schwört: 150 Gramm getrocknete Brennnesselblätter, 1/8 Liter Essig und 3/4 Liter Wasser kochen, abkühlen lassen, abseihen und in eine Flasche füllen. Nach der Haarwäsche einmassieren und nicht mehr ausspülen.

Themen: Haare, Pflege