Ressort
Du befindest dich hier:

Adieu Kopfweh - ohne Tablette

Es muss nicht immer Chemie sein, die einem hilft, wenn der Schädel brummt. Wir haben 10 wirksame Alternativen zur Schmerztablette gesammelt.

von

Kopfschmerzen
© Thinkstock

Der Schädel hämmert, pocht und zieht: Kopfschmerzen. Es gibt wohl kaum jemanden, der oder die noch nicht das zweifelhafte Vergnügen seines Kennenlernens hatte. Leider sind jedoch Frauen doppelt so häufig betroffen wie Männer. Als Antwort darauf, greift man meist zu einer kleinen Tablette. Aber manchmal ist dieselbe vielleicht gerade nicht in Griffweite beziehunsgweise gibt es ebenso wirksame Alternativen zur Chemie.

Am liebsten ist es uns natürlich, die Schmerzen würden überhaupt nie auftauchen. Dafür empfiehlt es sich, auf eine ausgewogene Ernährung zu setzen, Nikotin zu meiden und Alkohol nur in Maßen zu genießen sowie Ausdauersport an der frischen Luft zu betreiben.

Aber ist das Kopfweh einmal da, dann kann Folgendes helfen:

1

Wasser trinken: Ein bis zwei Gläser Wasser genügen oftmals schon, um Kopfschmerzen zu vertreiben. Denn trinken wir zu wenig, "protestiert" unser Gehirn gegen den Mangel an Flüssigkeit. Wird das Blut nämlich "dicker", leidet auch die Sauerstoffversorgung im Hirn und das bekommt man zu spüren. Daher immer darauf achten, zwei Liter Flüssigkeit pro Tag zu sich zu nehmen - bevorzugt Wasser.

2

Gewürznelken kauen: Das alte Hausmittel wirkt schmerzhemmend.

3

Akupressur: Drücke sanft für drei Minuten auf die Mitte des Nasenrückens, in die Kuhle hinter den Ohren, das Ohrläppchen oder mittig über den Augenbrauen.

4

Relax: Ist Stress oder Belastung die Ursache, sollte man sich zumindest kurz davon distanzieren. Konzentrieren kann am sich mit Schmerzen nämlich ohnehin nicht! Ein kurzer Spaziergang, ein langer Blick aus dem Fenster oder ein kurzes Gespräch mit einer Kollegin kann schon helfen.

5

Ein doppelter Espresso: Die Kaffeepause hilft manchmal doppelt - sie entspannt und das Koffein kann die körpereigene Weiterleitung von Schmerz blockieren.

6

Pfefferminzöl: Die ätherischen Öle des Pfefferminzöls können bei Verspannungskopfschmerzen helfen. Am besten wenige Tropfen auf die Finger geben und dann sanft auf Schläfen und Stirn einmassieren.

7

Massage: Am schönsten ist es natürlich, wenn uns jemand anderer massiert - denn dank der Berührung werden auch noch Glückshormone freigesetzt, die den Schmerz lindern können. Aber man kann auch selbst Hand anlegen: Einfach kreisförmig die Finger - mit Druck nach eigenem Wohlgefühl - über die Stirn und die Schläfen bewegen, eventuell mit den Akupressurpunkten (siehe oben) verbinden.

8

Wärme: Wärme entspannt die Muskeln und löst damit auch Verspannungskopfschnerzen auf. Ein erhitztes KIrschkernkissen im Nacken, wärmend Hände, eine warme Dusche oder ein Fön können Erleichterung verschaffen.

9

Spannungsübungen: Platziere deine Hände mit leichtem Druck auf der Stirn und drücke dann den Kopf gegen die Handflächen. Zähle dabei langsam bis 10. Falte nun deine Hände am Hinterkopf und drücke in die andere Richtung dagegen und zähle dabei wieder langsam bis 10.

10

Mini-Gymnastik: Entspanne deine Schultern und neige deinen Kopf langsam zur Seite so weit du kommst. Auf der anderen Seite ebenso durchführen und 5-6 Mal wiederholen. Lockerungsübungen der Extremitäten entlasten darüber hinaus die Wirbelsäule.

Wird der Brummschädel jedoch mit allen Versuchen nicht besser, dann hilft wohl doch nur der Griff zur Schmerztablette. Allerdings sollte dies maximal an 7 Tagen im Monat passieren und nie länger als 3 Tage hintereinander. Ist der Schmerz langwieriger, sollte auf jeden Fall ein Arzt oder eine Ärztin konsultiert werden!