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Kostenloser Allergie-Risiko-Check

Früherkennung für Allergiker! Die Apotheken in Ostösterreich und Salzburg bieten bis Ende Juni 2014 einen kostenlosen Allergie-Risiko-Check an.


Kostenloser Allergie-Risiko-Check

Allergien nehmen zu: Kostenlose Tests helfen, das Risiko abzuschätzen

© Thinkstock/Zoonar RF

Jeder zweite Europäer wird in wenigen Jahren an einer allergischen Atemwegserkrankung leiden. So die Prognose. Doch Allergien und Asthma sind bereits jetzt die häufigsten chronischen Erkrankungen in Österreich. Hierzulande leidet rund ein Viertel der Bevölkerung an allergischer Rhinitis (Heuschnupfen) und rund 700.000 Personen an allergischem Asthma, Dennoch wird eine Allergie häufig ignoriert und adäquat behandelt. Mehr noch: Bei schätzungsweise 45 Prozent der Patienten wird gar keine Diagnose erstellt.

Allergische Erkrankungen haben unterschiedliche Ausprägungen: Von einer vorübergehenden allergischen Rhinitis mit Nasenjucken bis hin zum zum schweren allergischen Asthma bronchiale und zur anaphylaktischen Reaktion ist das Erscheinungsbild breit gefächert.

Allergene haben jetzt Hochsaison

Neben den natürlichen Allergenen (vor allem Pollen) treten auch Allergene auf, die durch Umwelteinflüsse und Zivilisation begünstigt werden (etwa Hausstaubmilben, Küchenschaben, Indoor-Schimmelpilze), aber auch vorwiegend zivilisationsbedingte Allergene (Wildseide, Ficus benjamina, exotische Früchte, Antibiotika...). Das Erkennen einer Allergie ist der erste Schritt in einer sinnvollen Prophylaxe, danach folgen die Therapie und das Vermeiden von Schäden. Eine allergische Rhinitis zeigt im weiteren Verlauf bei fast 50 Prozent der Betroffenen auch Symptome im unteren Respirationstrakt, bis hin zum schweren Asthma bronchiale.

Allergie-Früherkennungsaktion bis 30. Juni

Um auf das Risiko, das von einer Allergie ausgeht, aufmerksam zu machen, führen die Apotheken in Wien, Niederösterreich, Burgenland und Salzburg gemeinsam mit der Österreichischen Lungenunion bis 30. Juni 2014 eine Früherkennungs-Aktion durch.

Dabei werden Patienten mit allergischen Symptomen von den Apothekern auf das Risiko angesproche und auf ein mögliches Allergie-Risiko hingewiesen. Gemeinsam mit dem Patienten füllen die Apotheker dann einen international anerkannten Screening-Fragebogen aus und berechnen den individuellen Allergie-Risiko-Wert. Danach weiß der Patient, ob es sich bei den Beschwerden um eine Allergie handeln könnte.

Ergibt der Fragebogen ein erhöhtes Risiko für eine Allergie wird dem Patienten eine ärztliche Abklärung empfohlen.

Thema: Allergien