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Das Kräuter-ABC: Teil 1

Kräuter sind gesund, und richtig verarbeitet, geben sie Speisen das gewisse Etwas! Wir verraten euch die wichtigsten Infos über Basilikum, Koriander, Petersilie & Co.

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Das Kräuter-ABC: Teil 1
© Photo by foodandstyle/Thinkstock/iStock

Basilikum
Das Basilikum ist ein Gewürzkraut und stammt ursprünglich aus Indien. Je intensiver die Sonneneinstrahlung ist, desto ausgeprägter ist das Aroma der würzig, aromatischen Blätter.
Am Besten schmeckt Basilikum, wenn es frisch geerntet wird. Beim Erhitzen der Blätter intensiviert sich sein Aroma, doch zu lange im Kochtopf verliert es an Geschmack. Das traditionelle italienische Speisekraut ergibt auch einen wunderbaren Husten,- oder Lungentee, der ungesüßt, oder mit einem Teelöffel Honig, schluckweise getrunken werden soll.
Die in den Blätter enthaltenen ätherischen Öle und Gerbstoffe, helfen gegen Blähungen, bei Magenverstimmungen und Magenkrämpfen, Erbrechen oder Verstopfung. Außerdem wirkt Basilikum appetitanregend und schweißtreibend. Eine Pflanze in der Küche reinigt zudem die Luft und verscheucht lästige Fliegen und Mücken.

Petersilie
Petersilie ist ein sehr beliebtes Küchenkraut und wird gehackt und roh oder nur kurz erhitzt in Suppe, Soßen, Eintöpfe, zu Fleischgerichte, Kartoffel, Gemüse und in Salate gegeben. Die glatten Blätter der Petersilie sind würziger als die deutlich milderen gekräuselten Blätter.
An Heilstoffen enthält die Petersilie vor allem ätherische Öle. Petersilie in kleinen Mengen, kann die Verdauungsvorgänge anregen, sowie eine leichte Steigerung der monatlichen Regel bei Frauen auslösen. Außerdem hilft Petersilienöl bei Harnproblemen, Nieren,- und Blasensteinen.

Minze
Minze eignet sich gut für alle Gemüse-, Fleisch- und Wildgerichte, lässt sich aber auch mit für Getränke verarbeiten. Außerdem aromatisiert Minze Salatmarinaden, Currys, Chutneys und Joghurts.
Und auch als Hausmittelchen hat die Minze so einiges zu bieten. So fördert sie beispielsweise das Erinnerungsvermögen und hilft bei leichten Depressionen. Tee bzw. das aus Minze-Blättern gewonnene ätherische Öl, regt die Produktion von Gallensaft und somit die Fettverdauung an und wirkt desinfizierend, krampflösend und beruhigend.
Und wer Übelkeit, Verstopfung und krampfartige Beschwerden im Magen-Darm-Bereich heilen möchte, sollte unbedingt zu Minze-Öl greifen.

Koriander
Koriander ist nicht nur ein überaus beliebtes Küchengewürz für Fisch-, Fleisch und Curry-Gerichte, sondern wird auch in der Pharmazie und als Hausmittel gerne verwendet. Verantwortlich für diese gesundheitsfördernde Wirkung von Koriander, sind vor allem die im Kraut enthaltenen ätherischen Öle. Koriander wirkt appetitanregend und hilft bei Verdauungsbeschwerden, Magen- und Darmleiden. Es ist krampflösend, da es die Tätigkeit der Darmmuskulatur anregt und gleichzeitig Krämpfe löst. Zudem verhindert es die Entstehung von Blähungen. Und Koriander wird auch eine antibakterielle und pilztötende Wirkung zugeschrieben.

Kresse
Kresse schmeckt hervorragend zu kalten Aufstrichen, Frischkäse, Topfen und verleiht allen Salaten einen würzigen und frischen Geschmack mit leichter Senfnote (durch das darin enthaltene Senfölglykosiden) Außerdem wird Kresse besonders gerne zur Verfeinerung von Gemüsesuppen oder Eierspeisen verwendet, und dass die gehackten Gartenkresseblätter besonders gut, auf dem Butterbrot schmecken, muss man wohl nicht extra erwähnen.
Was die Heilkräfte betrifft, so eignet sich Gartenkresse hervorragend für eine Kur, da es verdauungsfördernd ist, entwässert und den Körper durch Anregung von Kreislauf und Stoffwechsel reinigt. Zudem stärkt Kresse das Immunsystem und ist entzündungshemmend bei rheumatischen Beschwerden. Und, dass Kresse einen besonders hohen Gehalt an Vitamin C, Eisen und Kalzium enthält, ist ein weitere Pluspunkt für das Kraut.

Rosmarin
Rosmarin wird vor allem bei Fleisch (Lamm) und Kartoffelgerichten in der mediterranen Küche verwendet.
Neben dem ätherischen Öl, enthält Rosmarin, Harze, Gerb,- und Bitterstoffe und ist reich an Vitamin-C. Weiters hat Rosmarin eine durchblutungsfördernde Kraft und wird deshalb zur Behandlung von Verdauungsschwäche und bei Problemen mit dem Magen verwendet. Außerdem greift man bei ungenügender Blutversorgung sowie bei Bleisucht zu diesem Kraut. Rosmarin-Tee wirkt kreislaufanregend (was auch eine Verbesserung der Leberfunktion verursacht) und hilft gegen Blähungen. Da es die Tätigkeit der Verdauungsdrüsen fördert, hilft es auch bei Appetitlosigkeit.
Und wer Rosmarin äußerlich anwenden möchte, der kann dies in Form von Bädern tun, denn da wirkt das Kraut gegen Durchblutungsstörungen, bei Kreislaufschwäche, Gicht und Rheuma.

Thema: Ernährung