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Krank wegen "hangover" – In dieser Firma geht das wirklich.

Angestellte dieser Firma können sich krank melden, wenn sie am Tag davor ein bisschen zu tief ins Glas geschaut haben. Und das auch noch mit Emojis!

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Frau in Schlafzimmer
© istockphotos.com

Es ist ein Wochentag, wir haben uns mit den Freundinnen zu einem After-Work-Drink verabredet und obwohl wir genau wissen, dass wir am nächsten Tag früh raus müssen, trinken wir noch einen Cocktail oder auch zwei. Wir alle kennen das, wenn wir am Abend zuvor ein bisschen zu tief ins Glas geschaut haben und plötzlich klingelt der Wecker um 7 Uhr morgens, um 9 haben wir bereits ein wichtiges Meeting und unsere Gedanken sind dermaßen vom Alkohol betrübt, dass wir absolut nicht in der Lage sind auch nur einen sinnvollen Satz über die Lippen zu bekommen. Wie sollen wir so nur den Arbeitstag überstehen?

Krank melden per Emojis!

Hier täuschen viele Menschen eine Krankheit vor, um nicht arbeiten gehen zu müssen. Die Londoner Plattenfirma DICE vertraut ihren Mitarbeitern und bietet an, dass sie bei einem schlimmen Kater zuhause bleiben und sich auskurieren können. Sie müssen nicht einmal anrufen und sich krank melden. Es reicht aus, wenn sie eine WhatsApp- Nachricht mit Emojis schicken zB: Musik, Bier und Kotz-Gesicht.

Der Haken?

Einen Haken gibt es allerdings schon! Das Event, welches für den Kater des Mitarbeiters verantwortlich ist, muss ein Arbeitstermin sein. Wer in einer Plattenfirma arbeitet, muss regelmäßig, Konzerte besuchen, sich nach den Shows mit den Musikern unterhalten. Dabei kann es leicht passieren, dass aus einem plötzlich fünf Bier werden. Hat man den Deal in der Tasche, dann kann man beruhigt weiterfeiern und sich am nächsten Tag aufgrund eines „hangovers“ krank melden!

Im Jahr 2015 verbrachten unselbständig Beschäftigte in Österreich durchschnittlich 12,7 Kalendertage im Krankenstand. Bei einigen Fehlzeiten war definitiv der Alkoholkonsum am Abend vor einem Arbeitstag schuld. Vielleicht sollte man auch hierzulande überlegen, ob man mit einer offenen Firmenpolitik nicht weiterkommt und in solchen Fällen Home Office nicht rentabler wäre. Ein bisschen zu tief ins Glas schaut schließlich jeder von uns.

Thema: Karriere

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