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Kristen Stewart fühlte sich verpflichtet, sich als lesbisch zu outen - und bereut es

2017 outete sich Schauspielerin Kristen Stewart ganz öffentlich auf der Bühne als lesbisch. In einem Interview erzählt sie jetzt aber, dass sie dabei unter großem Druck stand...

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Kristen Stewart fühlte sich verpflichtet, sich als lesbisch zu outen - und bereut es
© 2016 Getty Images

Das Internet drehte durch, als der Twilight Star Kristen Stewart sich 2017 bei Saturday Night Live in einem Sketch superlässig und nonchalant outete: "I'm like so gay, dude", sagte sich mit verschmitztem Lächeln ins Mikrofon. In einem Interview mit der Associated Press gab Stewart jetzt aber zu, dass sie damals einen riesigen Druck verspürte, sich selbst ein "Label" zu geben - und sie nicht glaubt, dass das unbedingt gesund war...

»Ich fühlte diese unfassbare Verantwortung, über die ich mir wirkliche Sorgen machte. Ich hatte das Gefühl, mich für eine Seite 'entscheiden' zu müssen, obwohl ich damit gleichzeitig der anderen Seite entsagen musste...«

Umso schöner findet sie es, wie sich unsere Gesellschaft gerade entwickelt und findet, dass man Sexualität nicht immer einen Stempel aufdrücken sollte:

Wir müssen uns nicht länger als homosexuell oder heterosexuell outen. Die heutigen Teenager rollen bei dieser Frage vermutlich eher die Augen. Warum müssen wir immer alles verkomplizieren? Mach, was du machen willst. Liebe, wen du liebst. Es ist schön zu sehen, dass die heutigen Kids so leben können. Ich habe lange darauf gewartet!

Ob du nun Männer oder Frauen liebst sagt nichts darüber aus, wie du im Inneren bist. Wir haben doch nicht einmal die richtigen Worte dafür, die Komplexität unsere Identität oder Sexualität richtig zu beschreiben."

WORD, liebe Kristen! Love is Love! Und übrigens - derzeit spielt Kristen Stewart in ihrem neuen Film J.T. Leroy Savannag Knoop, eine Frau, die sich als männlicher Autor ausgibt. Basierend auf einer wahren Begebenheit.