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Kulturelle Sternstunden bei den Wiener Festwochen

Bis heute ist Wien erste Adresse für Liebhaber von Theater, Oper und Musik aller Art. Zu den bekanntesten und beliebtesten Veranstaltungen Wiens zählen die Wiener Festwochen.


Kulturelle Sternstunden bei den Wiener Festwochen
© Getty Images/2013 AFP/Dieter Nagl

Ganz Wien ist ein Eldorado für Kultur- und Geschichtsinteressierte. Alleine seine historische Bedeutung als ehemalige Hauptstadt der k.u.k. Monarchie und Sitz der Habsburger mit Schloss Schönbrunn, erbaut unter Kaiserin Maria Theresia und Residenz der nicht minder berühmten Kaiserin Sisi, macht Österreichs Metropole zu einem Touristenmagnet. Auch für die schönen Künste war und ist Wien nach wie vor ein gutes Pflaster, schließlich wirkten hier Musiker von Mozart bis Johann und Richard Strauß ebenso wie Schriftsteller von Johann Nestroy bis Karl Kraus. Bis heute ist Wien erste Adresse für Liebhaber von Theater, Oper und Musik aller Art, die in dem prall gefüllten Veranstaltungskalender der Stadt weltweit renommierte kulturelle Events finden. Zu den bekanntesten und beliebtesten Veranstaltungen Wiens zählen die Wiener Festwochen. Hier geben sich die besten Solisten, Orchester, Theater- und Tanzensembles der ganzen Welt ein Stelldichein und begeistern zehntausende Besucher. Dieses Jahr finden die Festwochen vom 14.05. - 21.06. statt. Kulturfreunde, die kulturelle Highlights in einer der schönsten Städte Europas genießen möchten, finden bei HRS unter eine Vielzahl schöner Hotels in der österreichischen Hauptstadt.

Klassiker und innovative Neuinszenierungen erleben

Die Bandbreite an Aufführungen während der Wiener Festwochen ist enorm. Für jeden Festspielbesucher findet sich im Programm eine Theater-, Tanz- oder Opernaufführung oder ein Konzert, egal welche Stilrichtung man bevorzugt.

Bereits der Auftakt verspricht hochkarätige Kultur. Die Wiener Philharmoniker unter Leitung von Zubin Mehta eröffnen die Festwochen mit einem Sommernachtskonzert in Schloss Schönbrunn. Weitere musikalische Highlights versprechen die Konzerte Herzog Blaubarts Burg mit Aufführungen von Werken Béla Bartók und Robert Schumann unter Mitwirkung von Kent Nagano und Andrea Breth sowie das Oratorium Jephtha von Georg Friedrich Händel.

Auch Theaterfreunde können bei den Festwochen aus dem Vollen schöpfen. Auf dem Programm stehen u. a. Klassiker wie die Brüder Karamasow, inszeniert von Frank Castorf, oder auch Kings of War, in dem die drei Königsdramen William Shakespeares, nämlich Henry V., Henry VI. und Richard III. zu einer beeindruckenden Adaption umgearbeitet wurden. Liebhaber des modernen Tanzes finden ebenfalls einige interessante Performances bei den Festwochen. Die Künstlerin Kettly Noël zeigt in Wien zum ersten Mal ihr Stück „Je ne suis pas noire“, in dem sie sich mit ihrer eigenen Biografie und der Utopie einer Welt ohne Rassenschranken auseinandersetzt.

Man sieht also, die Wiener Festwochen bieten ein wahres Kaleidoskop an Kultur und sind seit Jahrzehnten ein Muss für Kulturfreunde aus aller Welt.

Seit 1951 will man mit Kultur Brücken bauen

Der Grundgedanke der Wiener Festwochen war von Anfang an, mit Hilfe von Musik, Theater und Tanz Menschen aus aller Welt über Ländergrenzen hinweg zusammenzubringen und für Toleranz und Menschlichkeit zu werben, vor allem nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs. Man wollte außerdem der Welt zeigen, dass Wien nach wie vor ein kulturelles Zentrum in Europa war und willens und fähig, ein Festival zu organisieren.

Gegründet wurden die Festwochen 1951, und von Anfang an standen hochkarätige Namen auf der Bühne, darunter Herbert von Karajan und Bruno Walter. Im Laufe der Jahre prägten Stars wie Luc Bondy, Claudio Abbado und Peter Sellars das Festival.

Bis heute gelten die Wiener Festwochen weltweit als eines der wichtigsten und besten Festivals seiner Art, und jedes Jahr genießen zehntausende Kulturfreunde Highlights in einer Metropole, die seit jeher das kreative Herz Österreichs und Heimat von Künstlern jeden Genres ist.

Weitere Infos: Festwochen.at