Ressort
Du befindest dich hier:

So gesund ist Kurkuma – und so baust du ihn in deinen Ernährungsplan ein

Heilwurzel bei Krankheiten: Seit Jahrtausenden wird Kurkuma im asiatischen Raum als Heilpflanze geschätzt. Wir zeigen euch, wie ihr Kurkuma leichter in eure Ernährung einbauen könnt.

von

So gesund ist Kurkuma – und so baust du ihn in deinen Ernährungsplan ein
© iStock

Er ist Bestandteil von Currygewürz, sieht aus wie Ingwer und färbt verdammt schnell ab – Kurkuma. Ein mittlerweile bekanntes Gewürz, gewonnen aus der orangen Knolle, die es bereits in vielen Supermärkten zu kaufen gibt. Aber was kann Kurkuma eigentlich? Und wie schafft man es, häufiger in die tägliche Ernährungs-Routine einzubauen?

So gesund ist Kurkuma

Kurkuma gilt als stark entzündungshemmend und wird von Kennern als natürliches "Ibuprofen" bezeichnet. Der enthaltene Stoff Curcumin ist Gegenstand einer Vielzahl medizinischer Studien zu verschiedensten Krankheitsbildern.

10 Gründe, warum du öfter Kurkuma essen solltest

  • 1. Kurkuma enthält nennenswerte antioxidative Stoffe, Vitamin B6 und B12
  • 2. Kurkuma hat eine entzündungshemmende und krebspräventive Wirkung
  • 3. Regelt den Blutzuckerspiegel und senkt ihn bei Bedarf, vorbeugende Wirkung gegen Diabetes
  • 4. Regt die Magensaft-Produktion an, was wiederum die Verdauung beschleunigt und einem Völlegefühl
  • 5. Wirkt durch seine entzündungshemmenden Stoffe Rheuma und Arthritis vor und lindert Beschwerden bei Arthrose
  • 6. Curcumin erhöht den Gallenfluss und hilft somit bei Gallenbeschwerden
  • 7. Kurkuma hat außerdem antibakterielle, antivirale und antimykotische Eigenschaften
  • 8. Beauty-Wunder: Aufgrund der enthaltenen Antioxidantien schützt Kurkuma effektiv vor Faltenbildung und vorzeitiger Hautalterung
  • 9. Nägel und Haare profitieren aufgrund der enthaltenen B-Vitamine, des Biotins und den Spurenelementen wie Zink oder Kupfer.
  • 10. Kurkuma entgiftet den Körper

Tipp: Kurkuma färbt stark ab. Falls euch eure Shellac-Nägel lieb sind, ihr eure Küchenplatte nicht komplett einsauen wollt und euer weißes Schneidebrett danach noch verwenden wollt, trefft besser Vorkehrungen.

Für eine optimale Bioverfügbarkeit sollte Kurkuma immer gleichzeitig mit schwarzem Pfeffer eingenommen werden.

So baust du Kurkuma leichter in deine Ernährung ein

Kurkuma passt hervorragend zu Hühnchen- und Gemüse-Gerichten. Ihr könnt das gelbe Pulver aber auch bei Reisgerichten oder Eintöpfen verwenden. Neben der Verwendung als Gewürz, gibt es noch andere Einsatzgebiete.

Für Faulis: Kurkuma als Nahrungsergänzungsmittel

Kurkuma-Kapseln auf Amazon erhältlich:


Immun-Boost: Kurkuma-Shots

Hier lest ihr, wie ihr Kurkuma-Shots zubereitet. Der "Kurze" mit frischem Saft von Kurkuma und Limette wirkt entzündungshemmend, schmerzstillend und antibakteriell. Prost Abwehrpower! Kurkuma-Pulver ist übrigens hier erhältlich:


Für Tee-LiebhaberInnen: Kurkuma-Tee

Den Kurkuma schälen und in dünne Scheiben schneiden bzw. reiben, mit kochendem Wasser aufgießen und für 5 Minuten zugedeckt ziehen lassen. Schmeckt übrigens super mit Zimt, Honig und Zitrone! Wer lieber eine fertige Mischung hat: Der "Immunity"-Tee von Foodspring enthält neben anderen Leckern Zutaten Kurkuma. Auf Amazon erhältlich.


Rezept: Goldene Milch oder: Kurkuma Latte

Für die goldene Milch sollte zuerst eine Paste hergestellt werden. In 120 ml Wasser wir 1 EL Kurkuma-Pulver aufgelöst. Für einen optimalen Geschmack ein daumengroßes Stück geschälten Ingwer reiben und hinzufügen. Das Ganze mit einer Prise Muskatnuss verfeinern und langsam unter Rühren aufkochen lassen. Nach 10 Minuten von der Herdplatte ziehen. Nun sollte einen flüssige Paste entstanden sein, die anschließend in 350 ml erwärmter Pflanzenmilch eingerührt werden kann. Mit einem Esslöffel Kokosöl, etwas Zimt und (ganz wichtig) einer Prise schwarzen, gemahlenen Pfeffer vermengen. Fertig! Tipp: Ihr könnt auch mehr Kurkuma-Paste zubereiten und im Kühlschrank aufbewahren. Und bitte: Nehmt nicht Mamas beste, weiße Tupperdose dafür ;)