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Lacoste: Warum das Krokodil seinen Platz verlässt

Lacoste lebt von seinem Logo, dem kleinen grünen Krokodil. Doch nun überlässt Schnappi gefährdeten Tierarten seinen Platz auf dem klassischen Poloshirt.

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Lacoste
© Lacoste

1932 sah René Lacoste, Tennisprofi, einen Koffer aus Krokodilleder, der ihm sehr gefiel. Sein damaliger Trainer meinte scherzhaft, dass er ihm den Koffer kaufen würde, wenn Lacoste den Davis-Cup gewinnt. Diese Anekdote wurde von einem Journalisten in die Welt hinausgetragen und schon bald nannte man Lacoste nur noch Alligator.

Dies ist die Geschichte des Lacoste-Krokodils. Das kleine, elegante Logo ziert die Kleidungsstücke der französischen Modemarke. Und auch, wenn Poloshirts eher nicht zum eigenen Kleidungsrepertoire gehören, muss man anerkennen, dass René Lacoste im Alleingang ein Oberteil zur Legende gemacht hat. Und nun kommt ein bisschen Bewegung in das Haus Lacoste. Denn das Krokodil muss von seinem Platz zurückweichen und die Bühne anderen Tieren überlassen. Doch dies tut es nicht dauerhaft, sondern nur im Rahmen einer Sonderkollektion: Save Our Species.

Der Kalifornische Schweinswal, die burmesische-Dachschildkröte, der nördliche Wieselmaki, das Java Nashorn, der Östliche Schwarze Schopfgibbon, der Kakapo, der Kalifornische Condor, die Saola, der Sumatra Tiger und der Anegada-Leguan haben eins gemeinsam: Sie zählen zu den gefährdetsten Tierarten des Planeten. Am schlimmsten geht es der Schweinswal-Population, denn da gibt es nur noch 30 Exemplare.

Mit dieser Sonderkollektion, also einem gefährdeten Tier auf einem klassischen, weißen Poloshirt, unterstützt Lacoste die Organisation UICN SOS, die sich dem Arten- und Naturschutz verschrieben haben. Die Shirts fanden in den ersten Tagen bereits so viel Anklang, dass die Kollektion schon ausverkauft ist. Natürlich kann man "Save Our Species" auch ohne dem Kauf eines Lacoste-Leiberls unterstützen und das sollte man wahrscheinlich auch!

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