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Achtung: dein Schlafzimmer könnte unfruchtbar machen!

Nicht nur Alkohol oder Stress können die Fruchtbarkeit beeinträchtigen. Unter anderem auch dein Schlafzimmer.

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Lärm im Schlafzimmer - macht unfruchtbar

Wer nachts nicht gut schläft, ist körperlich angeschlagen.

© istockphoto.com

Eine aktuelle Studie mit 206.492 Männer im Alter von 20 bis 59 Jahren, ergab, dass nächtlicher Lärm sich auf die Fruchtbarkeit auswirkt.

Lärm ist Stress

„Dass sich Stress negativ auf die Fruchtbarkeit auswirkt, ist seit längerem bekannt. Ebenso, dass Lärm Stressreaktionen auslöst. Hormone wie Adrenalin und Cortisol werden verstärkt gebildet, was wiederum den Blutdruck steigen lässt und die Herzfrequenz beschleunigt“, erklärt Univ. Prof. Heinz Strohmer, Gründer und Leiter des Kinderwunschzentrums Goldenes Kreuz. „Die aktuelle Studie zeigt nun explizit die Auswirkung von Lärm auf die Fertilität. Ein weiteres Steinchen im Puzzle sinkender Fruchtbarkeit bei Männern.“

Bei jedem vierten Paar tritt nach zwölf Monaten regelmäßigem Geschlechtsverkehrs keine Schwangerschaft ein. „In den vergangenen Jahren haben wir eine Abnahme der Samenqualität beobachtet, auch viele Studien kommen zu diesem Ergebnis“, so Strohmer.

Bewegung statt Autofahren

„Für viele Menschen ist Lärm eine Belastung, gleichzeitig sind wir Mitverursacher“, so Strohmer. „Aus einer Gesundheitsperspektive kann ich nur empfehlen, wenn möglich das Auto stehen zu lassen, zu Fuß zu gehen oder aufs Fahrrad umzusteigen.“ So trägt man zu einer Lärmreduktion bei und betreibt gleichzeitig moderate Bewegung, die sich wiederum vorteilhaft auf die Fruchtbarkeit auswirken kann. Auch Stressreduktion, ausgewogene Ernährung und ein gesunder BMI können die Fruchtbarkeit maßgeblich positiv beeinflussen.

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Themen: Eltern, Home