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Läuse: So werden Sie die Parasiten los

Gleich mal vorweg: Läuse sind kein Zeichen für Mangel an Hygiene - sie können jeden treffen! Wir sagen Ihnen, wie Sie die Parasiten wieder loswerden.


Läuse: So werden Sie die Parasiten los
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So bekommt man Läuse:
Schlechte hygienische Bedingungen fördern die Verbreitung der Kopfläuse zwar, aber auch in Ländern mit hohem hygienischen Standard kommt es immer wieder zu Läuseepidemien. Die Übertragung geschieht meist durch direkten Haarkontakt. Sie hüpfen von Kopf zu Kopf und das überall dort, wo viele Menschen zusammentreffen - zum Beispiel in Kindergärten und Schulen. Hier ist die Übertragungsgefahr relativ hoch! Kinder stecken ihre Köpfe zusammen und bauen damit "Brücken" für die kleinen Parasiten. Besonders gerne nisten sich Läuse in der Nacken-, Ohren- und Schläfengegend ein. Haustiere können die Läuse nicht übertragen, weil der Mensch der einzige Wirt der Kopläuse ist.

Facts:
Läuse vermehren sich recht schnell. Ihre Weibchen legen täglich bis zu zehn Eier, aus denen nach ein paar Tagen die Larven schlüpfen. Diese sind dann nach weiteren zehn Tagen geschlechtsreif und beginnen ebenfalls mit der Eiablage. Nach dem Schneeballprinzip wäre schon nach wenigen Wochen eine unüberschaubare Menge Kopfläuse im Haar. Läuse sind meist schwer zu entdecken, weil sie sich direkt auf der Kopfhaut aufhalten. Dort befindet sich ihre Nahrungsquelle - das menschliches Blut. Wenn der Verdacht auf einen Lausbefall besteht, ist schneller Handlungsbedarf angesagt. Sie sollten schnell einen Arzt aufsuchen. Falls Ihr Kind davon betroffen ist, muss auch der Kindergarten oder sie Schule sofort verständigt werden! So kann eine Epedemie verhindert werden.

Ist Ihnen eine Laus über den Kopf gelaufen?
Ein lästiger Juckreiz ist der auffälligste Hinweis auf einen Lausbefall. Denn alle paar Stunden fängt die Kopflaus an, mit ihrem Stechrüssel Blut aus ihrem Opfer zu saugen. Dabei hinterlässt sie ein wenig Speichel in der Kopfhaut. Dieser Speichel führt zu Juckreiz. Die Blutsauger und ihre Larven sind relativ schwer zu entdecken, weil sie sehr klein sind. Am ehesten erkennt man ihre Eier, die in weißen Nissen abgelegt sind. Sie kleben extrem fest und lassen sich, im Gegenteil zu Schuppen, mit denen sie unter Umständen zunächst verwechselt werden, nicht abstreifen.

Was tun?
Kopfläuse sind zwar lästig, aber nicht gefährlich. Die einzige Gefahr liegt in der schnellen Übertragung auf andere Personen in einer eng zusammenlebenden Gruppe, wie zum Beispiel innerhalb der Familie oder in Schulen. Darum sollte man schnell handeln, die kleinen Blutsauger rasch zu entdeckten und auszurotten. Die Nissen kleben ziemlich fest am Haar fest und lassen sich durch normales Haare waschen mit gewöhnlichem Shampoo nicht entfernen. Dafür gibt es spezielle Shampoos, Sprays, Cremes oder Gels. Am besten in der Apotheke beraten lassen. Es empfiehlt sich allerdings, nach der Haarwäsche noch mit dem Nissenkamm durchzukämmen.

Tipps nach dem Läusebefall:
Auch noch Wochen später empfiehlt es sich, den Kopf nochmals genauer unter die Lupe zu nehmen, ob auch wirklich alle Kopfläuse entfernt wurden. Untersuchen Sie auch die Köpfe der restlichen Familienmitglieder. Reinigen Sie alle Bürsten und Kämme in kochendem Wasser. Waschen Sie alles, womit die Köpfe in Berührung gekommen sein könnten: Kuscheltiere, Handtücher, Bettwäsche & Co. mit mindestens 60 Grad. Plüschtiere können auch in das Tiefkühlfach gelegt werden - nach einem Tag sollten alle Läuse tot sein. Polstermöbel oder Autositze kann man mit speziellen Sprays behandeln.

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