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Wichtige Tipps bei Laktoseintoleranz & Fruktoseintoleranz

Diese zwei Nahrungsmittelunverträglichkeit kommen häufig vor: Was aber bedeutet Fruktose- beziehungsweise Laktoseintoleranz und wie kann man sich helfen?

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Bei einer Nahrungsmittelunverträglichkeit liegt ein spezieller Enzymdefekt vor, der dazu führt, dass die Nahrung nicht vollständig abgebaut werden kann. Das führt dann zu Magen-Darmbeschwerden, Blähungen, Durchfall und schlimmen Bauchschmerzen. Im Gegensatz zur Allergie, kann es hier allerdings nicht zum anaphylaktischen Schock kommen, ebenso wenig sind Hautausschläge, Juckreiz, Atembeschwerden, Schwellungen im Gesichtsbereich und tränende Augen zu erwarten, was bei der Allergie oftmals der Fall ist.

Laktoseintoleranz

Das Enzym Lactase wird im Dünndarm gebildet und spaltet die Laktose, den Milchzucker in zwei Einfachzucker, um vom Körper aufgenommen werden zu können. Fehlt jedoch dieses Enzym, so spricht man in weiterer Folge von der Laktoseintoleranz. Der Milchzucker gelangt unverdaut in den Darm und kann im Dünndarm nicht absorbiert werden.

Laktoseintoleranz: Symptome und Beschwerden

  • Übelkeit
  • Blähungen
  • Durchfall
  • kalter Schweiß
  • aufgeblähter Bauch
  • starke Schmerzen im Bauchbereich

Behandlung der Laktoseintoleranz

Es ist vor allem bei der Ernährung darauf zu achten, in welchen Lebensmitteln versteckt Milchzucker vorkommt. Außerdem sollte man zu laktosefreien und Soja-Produkten greifen. Außerdem kann das Enzym Lactase in Tabletten- oder Pulverform zum Essen eingenommen werden. Zwar sind diese Präparate sehr kostenintensiv, allerdings ermöglichen sie einen unbeschwerten Restaurantbesuch oder die regelmäßige Essenseinladung bei Freunden und Familie.

Bauchschmerzen bei Laktose- und Fruktoseintoleranz.

Fruktoseintoleranz

In 75 Prozent der Fälle geht die Laktoseintoleranz mit einer Fruktoseintoleranz einher! Bei der Fruktoseintoleranz handelt es sich um eine Fruchtzuckerunverträglichkeit. Auch hier kann Fruchtzucker aufgrund des fehlenden Proteins im Körper nicht richtig verdaut werden.

Fruktoseintoleranz: Symptome und Beschwerden

  • Blähungen
  • Blähungen
  • Durchfall
  • Völlegefühl
  • weicher Stuhl
  • Bauchschmerzen
  • Kopfschmerzen
  • Schwindel
  • starke Müdigkeit in Kombination mit Schwächeanfällen
  • Verstopfung

Gut verträglich trotz Fruktoseintoleranz:

Kartoffeln, Eier, Reis, Pilze, Vogerlsalat, Zucchini, Gurke, Häuplsalat, Spinat, Avocado, Chicorée, Sellerie, Kichererbsen, Mais, Erbsen, Rhabarber, Kren, Kohlrabi, Spargel, Brokkoli, Kürbis, Karotte, Banane, Papaya, Mandarine, Limette, Zitrone und Kaktusfeige

No-Gos bei Fruktoseintoleranz

Trockenfrüchte, Honig, Marmelade, Wein, Sekt, Früchtetees, Äpfel, Birnen, Mangos, Kiwis, Weintrauben, Kirschen, Fruchtsäfte, Zuckerstoffe, Kuchen, Schokolade, Fruchtgummis, T
Tomaten
, Eis, Marzipan, Ananas

Wichtige Tipps bei Fruktoseintoleranz:

  • - Mineralstoffreiches Mineralwasser und Leitunsgwasser sollte viel getrunken werden
  • - Softdrinks mit und ohne Zucker sind eher schlecht verträglich
  • - Trotzdem dreimal pro Woche Obst und Gemüse essen. Hier muss individuell ausgetestet werden, welche Sorten besser oder schlechter vertragen werden.
  • - Obst ist am besten nach einer Hauptmahlzeit und eher am Nachmittag verträglich
  • - Bei fruktosehaltigem Essen kann man sich insofern helfen, als man Traubenzucker mitisst