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Lana Del Rey: Durchbruch mit "Video Games"

Ihr Album "Born To Die" (Universal) erscheint zwar erst am 27. Jänner, aber bereits seit Wochen wird Lana Del Rey als Shootingstar des Jahres 2012 gefeiert. Grund ist der bisher mehr als 16 Millionen Mal aufgerufene Videoclip ihres Songs "Video Games" auf YouTube, der Diven-Look und der Retro-Sound der amerikanischen Sängerin. Im Interview mit dem britischen Magazin Q (Februar-Ausgabe) verriet die 25-Jährige, dass sie Elvis großartig findet und keinen Alkohol mehr trinkt.


Lana Del Rey: Durchbruch mit "Video Games"

Elvis Presley sei in all seinen Perioden toll, so Lana Del Rey gegenüber dem Musikblatt. "Vor allem mag ich sein Gesicht, dann seine Stimme." Außerdem schätze sie Jeff Buckley und Kurt Cobain, beides ebenfalls bereits tote Kollegen. Auf die Frage, wie sie selbst gesehen werden möchte, antwortete die in London lebende New Yorkerin: "Ich habe eine klare Vorstellung, wie ich nicht gesehen werden möchte - als jemand, der das tut, was alle wollen."

Die bisherige Geschichte von Lana Del Rey klingt so gut, dass mancher dahinter einen Marketing-Schachzug vermutet. Im Alter von 17 beginnt die als Elizabeth Grant geborene Pop-Sängerin ihre musikalische Karriere. 2008 soll sie ihr erstes Album aufgenommen haben, im Jänner 2010 war es auf iTunes zu erwerben - allerdings nur kurz. Der selbst hergestellte Clip zu "Video Games" macht Del Rey im Spätsommer 2011 schließlich zur Sensation.

Seitdem werden Zweifel an der Story im Internet verbreitet. Immer wieder wird darüber diskutiert, ob die Plattenfirma nicht längst geschickt die Fäden zieht. Gegenüber Q dementierte dies der Chef der britischen Polydor. Er habe Del Rey erst im September 2011 unter Vertrag genommen. Für unterschiedlichste Kommentare sorgen auch die Lippen der Sängerin - von "sinnlich" bis "aufgespritzt" gehen die Meinungen.

Im Interview mit Q werden diese Punkte nicht angesprochen. Dafür nimmt die 25-Jährige zur Wikipedia-Eintragung Stellung, dass sich ihr Künstlername von der Schauspielerin Lana Turner und dem Auto Ford Del Rey ableiten würde. "Ich weiß nicht einmal, in welchen Filmen Lana Turner mitspielte." Sie habe sich für den Namen entschieden, weil Lana und Del Rey einfach schön klingen würden.

Als Vamp funktioniert Lana Del Rey bestens. Teenie-Magazine widmen sich der angehenden Pop-Sensation (noch) ohne Album ebenso intensiv wie intellektuelle Blätter. Egal, ob ausgeklügelte PR-Strategie oder tatsächlich Zufall: Die Wahl-Britin wickelt derzeit alle um den Finger. Die Platte "Born To Die" wird wohl hoch in den Charts einsteigen. Anstoßen wird Lana Del Rey darauf allerdings nicht. "Ich habe seit ich 18 bin nicht mehr (Alkohol) getrunken", verriet sie Q . Davor aber "eine Menge".

(apa/red)