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Grandiose? Neue Lancome-Mascara im Test

Welche Mascara ist die Beste? Tatsächlich entscheidet die Auftrage-Technik über Schwung und Volumen der Wimpern. Hier setzt die neue Lancôme Grandiose an. Wir haben sie getestet.


Grandiose? Neue Lancome-Mascara im Test

Penelope Cruz ist das Testimonial für die neue Lancome Mascara

© Lancome

Rund 70% aller Frauen sagen, dass sie ihre Mascara fünfmal die Woche benutzen. Ich gehöre zu jenem Drittel, das ohne Wimperntusche NIEMALS aus dem Haus gehen würde.

Insofern bin ich auch jedes Mal bereit, die neueste Wimperntusche auszuprobieren. Noch dichtere, noch geschwungenere, noch dunklere Wimpern: her damit. Pronto!

Nun kommt eine neue Mascara-Innovation von Lancôme auf den Markt, die angeblich das Zeug hat, zum "Heiligen Gral der Wimperntuschen" zu werden. So urteilt zumindest eine Beautybloggerin aus den USA, wo der Wimpern-Booster bereits seit einiger Zeit erhältlich ist. Denn die Lancôme Grandiose biegt die Wimpern angeblich wunderbar nach oben, gibt ihnen Schwung und trennt sie perfekt.

Klingt vielversprechend. Als Beauty-Redakteurin wird man ja oft gefragt, welche Wimperntusche die absolut beste ist. Um die Wahrheit zu sagen: Es gibt sie nicht. Am Ende ist alles eine Frage der Technik. Wie schön die Wimpern werden, entscheidet vor allem die Auftrage-Technik.

Wimpern richtig tuschen

Normalerweise fällt es Frauen leichter, das Auge zu schminken, das auf der Seite ist, deren Hand die Mascara aufträgt – bei Rechtshändern ist es etwa das rechte Auge, das einfach zu tuschen ist. Wenn die Frauen das zweite Auge schminken, haben sie dabei drei „Techniken“:

  • Sie führen die Bürste über die Nase auf die andere Seite.
  • Sie drehen das Handgelenk, um an das gegenüberliegende Auge zu kommen (bei Rechtshändern also das Auge auf der linken Seite)
  • Sie wechseln die Hand.

Durch die Wölbung des Auges und die unterschiedliche Wuchsrichtung der Wimpern tuscht frau die Augen dann nicht gleichmäßig. Oder kleckert am Lidrand herum.

Hier will die Grandiose ansetzen.

Die geschwungene Linie soll dabei helfen, dass Mascara besser aufgetragen wird

Der "Schwanenhals"-Applikator ist geschwungen und gedreht und soll so „im Handumdrehen“ alle Augenpartien erreichen. Die Bürste lässt sich nah am oberen Wimpernkranz anlegen und folgt der natürlichen Anatomie des Auges. Dabei erreicht sie angeblich alle Wimpern, vom Innen- bis zum Außenwinkel und von der Wurzel bis zur Spitze.

Lancôme Grandiose im Test:

Tatsächlich ist die Handhabung der Mascara zunächst ein wenig gewöhnungsbedürftig. Als Linkshänderin halte ich den Applikator zunächst falsch, kleckere die Tusche auf mein oberes (Schlupf-)Lid.

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Der 1. Versuch: Ich patze

Beim zweiten Versuch gelingt es dann wesentlich besser. Die Wimpern werden tatsächlich schön nach oben gebogen und getrennt. Dazu ist die Mascara in tiefem Schwarz, trocknet allerdings zwischen den einzelnen Tusch-Gängen schnell nach und ist dadurch nicht ganz so geschmeidig wie von anderen Lancôme -Wimperntuschen gewohnt. Trotzdem: Der Wimpernschwung ist wunderbar!

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2. Versuch: Die Wimpern sind schön getrennt, verlängert und gebogen

Besonders löblich: Die Mascara haftet perfekt und verwischt auch an den heißen und langen Testtagen nicht.

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3. Versuch: Keine Schmiererei

Erhältlich ist die neue Lancôme Grandiose zum Preis von 32,- Euro ab Ende August im autorisierten Fachhandel.