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Skifahrerin Lara Gut fährt im Weltcup jetzt mit neuem Namen

Die Schweizer Skirennläuferin Lara Gut fährt im Ski-Weltcup ab sofort unter ihrem neuen Namen, nachdem sie vergangenen Sommer geheiratet hat.

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Skifahrerin Lara Gut fährt im Weltcup jetzt mit neuem Namen
© Getty Images

Lara Gut fährt ab heute unter ihrem neuen Namen Lara Gut-Behrami. Die 27-Jährige fährt heute das Training im kanadischen Lake Louise zu den Abfahrten vom 30. November und 1. Dezember. Vergangenen Juli haben die Schweizer Skifahrerin und der Fußballer Valon Behrami (33), der derzeit bei Udinese Calcio in der italienischen Serie A spielt, geheiratet. Nachdem die Schweizerin die ersten Rennen der Saison unter ihrem ledigen Namen gefahren ist, erfolgt nun der Namenswechsel auf eigenen Wunsch.

"Die Hochzeit mit Valon war eine Herzensangelegenheit. In der ersten Zeit danach wollten wir einfach unser Leben leben. Natürlich haben wir auch darüber diskutiert, welchen Familiennamen wir wählen wollen", äußert sich die Skifahrerin gegenüber dem Nachrichtenportal Nau. "Ich habe meine Karriere mit meinem Namen Lara Gut aufgebaut. Ich bin stolz auf meinen Namen und auf meine Familie, die mich immer unterstützt hat. Gleichzeitig bin ich mir letzte Woche bewusst geworden, dass etwas fehlt", erklärt sie weiter. Sie sei stolz darauf mit Valon verheiratet zu sein und möchte seinen Namen nicht nur privat tragen.

Valon Behrami spielte im Schweizer Fußball-Nationalteam. Im März dieses Jahres machte die 24-fache Weltcupsiegerin ihre Beziehung zum Fußballer bekannt. Ende März war Lara Gut bei einem Spiel in Athen das erste Mal im Stadion dabei. "Mit Valon habe ich die Kraft erfahren, wie es ist, zu zweit zu sein und eine Person neben sich zu haben, die dich an die Hand nimmt und dich nie allein lässt. Valon ist das Schönste, was mir je passieren konnte", schrieb Lara Gut Mitte März auf Facebook. Nachdem die 27-Jährige immer wieder private Einblicke auf Instagram gewährte, löschte sie ihr Profil im Oktober dieses Jahres. Sie wolle sich mehr auf ihre Familie und den Sport konzentrieren, erklärte ihre Beraterin Giulia Candiago gegenüber dem Nachrichtenportal Nau . "Sie will mehr Privatsphäre", fügte ihre Beraterin hinzu.