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Laufen: Die häufigsten Probleme

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Kommt es beim Laufen zu Schmerzen oder einer Verletzung, gibt es zwei mögliche Ursachen: genetische Veranlagung und Pech, wie Dr. Christian Gäbler erklärt. Der Unfallchirurg und Sporttraumatologe ist medizinischer Direktor des "Vienna City Marathons" und weiß bestens über Läuferleiden Bescheid.


Fuß und Achillessehne © Bild: OSTILL/iStock/Thinkstock

Fuß und Achillessehne

Laufpensum immer kontinuierlich steigern.

Achillessehne. Sie sorgt für die Beugung des Sprunggelenks beim Abstoß des Fußes vom Boden. Durch falsche Belastung (z.B. schiefer Gang, nach innen knicken) und Überlastung kann es zu kleinen Zerrungen kommen, wodurch sich die Sehne entzündet. Dagegen helfen Dehnungsübungen zur Entlastung und kalte Umschläge (z.B. mit Topfen). Ist die Entzündung hartnäckig, muss man eine Laufpause einlegen.

Überlastung. Wenn man sein Laufpensum sehr rasch steigert, kommt der Stützapparat unseres Körpers oft nicht schnell genug mit. Das Fußgewölbe (die Knochen im Fuß) wird zu stark belastet, es kann zu Ermüdungsbrüchen kommen. Man hat dann beim Laufen oft massive Schmerzen, die aber im täglichen Leben wieder verschwinden. Am Röntgen sieht man diese feinen Verletzungen lange nicht, daher muss eine Magnetresonanz gemacht werden. Dagegen hilft eine 6-12-wöchige Laufpause, manchmal sind auch Krücken nötig.