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Grant? Nie mehr mit dem falschen Fuss aufstehen!

Du wachst grantig und schlecht gelaunt auf... Kann man mit dem falschen Fuß aufstehen? Warum an diesem Satz mehr Wahres dran ist, als du glaubst.

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Grant? Nie mehr mit dem falschen Fuss aufstehen!

Hört ihr bitte auf, so happy zu sein?

© iStockphoto

Bähhhhh. Kennst du diese Tage? An denen du aufwachst und das Gefühl hast, du könntest alle umbringen, die jetzt deinen Weg kreuzen? Grant! Grummel. Der Blick in den Badezimmerspiegel: die Mundwinkel hängen auf Bauchnabelhöhe.

Dabei ist nix vorgefallen. Niemand hat deinen Schlaf gestört, du kannst dich an keinen Albtraum erinnern. Trotzdem schlechte Laune. "Bist du heute mit dem falschen Fuß aufgestanden?" sagen dann Menschen in deinem Umfeld.

Und sie liegen damit gar nicht so falsch.

Denn eine Studie im Auftrag des britischen Bettenherstellers "Sealy" ergab: wir erwachen tatsächlich glücklicher, wenn wir auf einer bestimmten Seite des Bettes schlafen. Wer (vom Schlafenden aus gesehen) auf der linken Seite des Bettes schläft, hat demnach morgens bessere Laune, mehr Freunde und liebt seinen Job.

Auf der linken Seite schläft man besser

Klingt nach Humbug, diese Untersuchung? Nun, das Sample der Befragten ist gar nicht mal so gering. Für die Studie wurden 1.000 Menschen befragt, auf welcher Seite sie schlafen. Die Ergebnisse wurden dann mit Faktoren wie der Stimmung, dem Erfolg und der prinzipiell optimistisch oder negativen Einstellung in Zusammenhang gebracht.

Das Ergebnis im Detail: wer auf der linken Seite schläft und dort auch aufwacht, hat eine um 9,5 Prozent optimistischere Einstellung als ein Rechts-Schläfer. Er mag seinen Job um 8 Prozent lieber und hat auch einen um 8 Prozent größeren Freundeskreis. Seine Wahrscheinlichkeit, fröhlich und fidel aufzuwachen, ist um 4 Prozent erhöht.

Hm. Was bedeutet das jetzt? Sollen wir ständig die Schlafposition mit dem Partner tauschen, damit der auch eine Portion gute Laune kriegt?

Ist zum Glück nicht nötig. Denn der Schlaf-Experte Neil Robinson, der ebenfalls im Auftrag von "Sealy" werkt, gibt Entwarnung: denn noch mehr Einfluss auf unsere Stimmung als die Bettseite, auf der wir schlafen, hat die Schlafdauer. Acht Stunden Schlaf, so der Forscher, benötigst du, um dich am nächsten Tag fit und fröhlich zu fühlen.

Thema: Psychologie