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Mein Leben in 19 Fragen: Drei Frauen geben Antworten!

Eine Lebensbilanz schärft die Sinne: Kindheitserinnerungen werden wach, man überlegt, wer einen geformt und glücklich gemacht hat. Drei völlig unterschiedliche Frauen beantworten sehr persönliche Fragen und überraschen mit ihren Antworten.

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Mein Leben in 19 Fragen: Drei Frauen geben Antworten!
© Gerry Rohrmoser/Privat/Bearbeitung: WOMAN

Würde dein 13-jähriges Ich dich heute noch cool finden? Was ist dir wichtiger: Gute Freunde oder ein Partner fürs Leben? Die Antworten auf solche Fragen sind nicht einfach - aber sie sagen viel darüber aus, wie wir unser eigenes Leben wahrnehmen und was uns wirklich wichtig ist. An dieser Stelle geben drei sehr unterschiedliche Antworten. Noch mehr Frauen, Fragen und Antworten findet ihr übrigens in der aktuellen WOMAN-Ausgabe!

Martina Reuter (39), Moderatorin

Martina Reuter (39)

Die Moderatorin und Style Expertin ist Single und hat zwei Kinder Rosi (9) und Anton (6).

1. Beschreibe Dich in drei Worten.
Groß, laut, cool ( kommt von meinen Kindern)

2. Was war der peinlichste Moment in deinem Leben?
Als mein Sohn im Zug durchs ganze Abteil gerufen hat: „Meine Mama hat Plastikhaare!“


3. Was willst du unbedingt noch erreichen?
Ein Martina Reuter Imperium - alles rund um Mode, Beauty und Lifestyle.


4. Würde dein 13-Jähriges „Ich“ dich heute cool finden?
Ja sicher, weil ich im Herzen immer noch so verrückt wie früher bin!

5. Worauf bist du besonders stolz?
Auf meine zwei Kids. Sie sind mein Ein und Alles.

6. Wann und mit wem fühlst du dich geborgen?
Mit meinen Kids, meinen Eltern und meinen besten Freunden – mehr brauche ich nicht zum glücklich sein!

7. Wer hat dich bis heute am meisten beeinflusst und warum?
Mein Großvater – er war Plattenchef und sehr erfolgreich. Von ihm habe ich dieses Erfolgsgen.

8. Deine schönste Kindheitserinnerung?
Kinderpartys bei uns zuhause mit dem besten Essen meiner Mama.

9. Gibt es Menschen, die dich nicht mögen und wenn ja, weshalb?
Sicher gibt es die. Zum Glück, denn Neid muss man sich erarbeiten. Ich denke, ich bin vielleicht zu ehrgeizig das verstehen manche nicht.

10. Welche Schwächen hast du?
Magnum Mandel.

11. Welchen Promi würdest du gerne einmal treffen und warum?
Ellen de Generes, mein absolutes Vorbild. Ich möchte wie sie eine eigene Talkshow haben.

12. Von wem und wann hast du deinen ersten Kuss bekommen und wie hat es sich angefühlt?
Mit 14 während eines Sportlagers. Es war viel zu nass und hat sich ähnlich angefühlt, wie wenn man einen Teig mit dem Mixer rührt.

13. Wie war deine erste Liebe? Was hast du von ihr fürs Leben mitgenommen?
Das war in München, wir haben auch zusammengewohnt es war wirklich eine lustige Beziehung. Wir hatten viel Spaß, deswegen steht Humor und Respekt nach wie vor bei mir an erster Stelle

14. Wie wichtig ist dir deine Karriere?
Sehr wichtig. Sie steht ganz oben bei mir.

15. Womit beschäftigst du dich am liebsten?
Mit meinen Kids. Wir tanzen gerne abends auf der Dachterrasse zu wildester Musik.

16. Dein schlechtestes Date war …
Fünf Minuten, weil sich der Typ grösser verkauft hat. Ich bin 183cm er war eine Kopf kleiner.

17. Lieber Kuscheln oder Sex und warum?
Beides ist perfekt zusammen! Viel und intensiv :-)

18. Was findest du erotisch?
Manieren und gutes Benehmen. Ich stehe total auf die „alte“ Schule!

19. Was ist für dich wichtiger? Gute Freunde oder ein Partner fürs Leben?
Beides ist ideal. Ich war verheiratet und bin seit drei Jahren geschieden. Aktuell sind meine Freunde am wichtigsten, denn die bleiben ein Leben lang. Ein Mann wäre die Krönung, aber nicht um jeden Preis!

Martina Lang (30), Kraftdreikämpferin

Martina Lang (30)

Die Grazer Athletin hat Art & Science studiert, lebt und trainiert in Wien und arbeitet als Coach.

1. Mit welchen drei Worten würdest du dich beschreiben?
Begeistert, wild, frei

2. Was war der peinlichste Moment in deinem Leben?
Bis jetzt noch nichts. Aber: Das kann noch werden, ich bin erst 30.

3. Was willst du unbedingt noch erreichen?
Beruflich: Meine größenwahnsinnigen Pläne umzusetzen. Athletisch Weltrekorde.

4. Würde dein 13-Jähriges „Ich“ dich heute cool finden?
Definitiv. Aber anders als erwartet. Damals wusste ich noch nicht, dass mein Wunsch stark zu sein, so real körperlich umgesetzt werden würde. Mein 13-jähriges „Ich“ ist noch sehr oft in mir, vor allem wenn ich über schlechte Penis-Witze lache. Damals fand ich alle Menschen, welche ihr eigenes Unternehmen erfolgreich leiten und andere Menschen unterstützen irre cool. Deswegen dachte ich mit 13, ich müsse Politikerin werden. Ich bin aber froh, erkannt zu haben, ohne politische Karriere mehr erreichen zu können.

5. Worauf bist du besonders stolz?
Dass ich gelernt habe, alles als veränderlich zu betrachten. Alle Momente sind intensiv, alle vergehen. Das hat mein Leben ungemein reich gemacht.

6. Wann und mit wem fühlst du dich geborgen?
Mit meiner Schwester. Wir haben alles im Leben geteilt und sie ist der Mensch, der alles von mir weiß, manchmal sogar mehr als ich.

7. Wer hat dich bis heute am meisten beeinflusst und warum?
Viele Menschen aus meiner Familie. Mein Partner, weil er der geilste ist. Mein Großvater, der unermüdlich das Gute gesehen hat. Meine Mutter, die die Stärke hatte, immer ihren Weg zu gehen. Mein Vater, weil er mich lehrte, Menschen wirklich gehen zu lassen. Er starb vor zehn Jahren. Meine Großmutter, weil sie so herrlich frech war.

8. Deine schönste Kindheitserinnerung?
Die Wanderungen bei meinem Lieblingswasserfall. Auch heute noch einer meiner Lieblingsorte.

9. Gibt es Menschen, die dich nicht mögen und wenn ja, weshalb?
Ja wahrscheinlich, aber warum weiß ich nicht. Meist verwende ich meine Worte und Zeit lieber für anderes. Aber wenn jemand Unmut ausdrückt, dann schätze ich dessen Ehrlichkeit. Das ist ja dann eigentlich wieder was gutes.

10. Welche Schwächen hast du?
Ich versuche immer in allem das Wohlwollende zu sehen. Manchmal kommt es dann zu kurz, dass ich auch meine Verletzbarkeit klar ausdrücke. Schwäche zeigen ist definitiv meine Schwäche.

11. Welchen Promi würdest du gerne einmal treffen und warum?
Ich finde alle Menschen interessant, egal ob sie in der Öffentlichkeit stehen oder nicht.

12. Von wem und wann hast du deinen ersten Kuss bekommen und wie hat es sich angefühlt?
Von meinem ersten Freund. Ich war 14. Es war großartig und eigentlich hat es sich nicht wie ein allererster Kuss angefühlt.

13. Wie war deine erste Liebe? Und was hast du von ihr fürs Leben mitgenommen?
Sie war groß. Es hat sich angefühlt als wäre die Galaxie grenzenlos. Aber Liebe verändert sich. Sie vergeht vielleicht nie, aber nicht jeder ist der passende Partner für einen.

14. Wie wichtig ist dir deine Karriere?
Ich bin Athletin, da ist man schon ein bestimmter Typ, das kommt nicht nur so. Erfolg ist mir wichtig in allen Bereichen meines Lebens. Wie ich Erfolg definiere, hat sich aber immer wieder verändert und das ist und bleibt spannend.

15. Womit beschäftigst du dich am liebsten?
Mit den schönen Dingen des Lebens. Oder wie man Dinge besser machen kann. Eigentlich brauche ich nur meinen Tagesablauf erzählen. Da ist alles dabei, was ich liebe. Training, Ernährung, coachen, Hund trainieren, und das alles mit einem irren Partner an meiner Seite.

16. Dein schlechtestes Date war …
Ich war auf sehr wenigen ‚offiziellen‘ Dates in meinem Leben. Aber eines war interessant, weil das Gegenüber geschwiegen, bzw. kaum geredet. Im Nachhinein weiß ich, es war aus Schüchternheit. Aber das war definitiv eigen.

17. Lieber Kuscheln oder Sex und warum?
Sex, weil’s mir Spaß macht.

18. Was findest du erotisch?
Verrücktheit, Unverfrorenheit, Nacktheit.

19. Was ist für dich wichtiger? Gute Freunde oder ein Partner fürs Leben?
Gute Freunde sind Partner fürs Leben und Partner fürs Leben sind gute Freunde.

Isabella Krmhuber (45), Managerin

Isabella Krumhuber (45)

Die Niederösterreicherin arbeitet als Marketingmanagerin bei einer großen Werbefirma.


1. Beschreibe dich mit wenigen Worten.
„Klein, aber oho“, zielstrebig, umtriebig, wissbegierig, ein bisschen ungeduldig, humorvoll, umgänglich, kommunikativ, verantwortungsbewusst, sozial, habe einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn, suche meist nach dem tieferen Sinn, kopfgesteuert/rational mit großem Herz für meine Familie, Partner und Freunde.

2. Was war der peinlichste Moment in deinem Leben?
Ich war Geschäftsführerin einer Werbeagentur, wir haben an einer Kampagne gearbeitet. Ein Kunde wollte die gefühlt 1.000ste Änderung. Meine Grafikerin, schon leicht genervt, sendet ein „letztes“ pdf. Ich habe es weitergeschickt, vom Geschäftsführer abwärts, zur Freigabe, jedoch OHNE zu schauen, wie sie das pdf betitelt hat! OMG! Nur soviel – Der Titel war nicht jugendfrei!! Das war sehr, sehr, SEHR peinlich und hätte mich eigentlich meinen Job kosten können. Der Kunde nahm es Gott sei Dank mit Humor, nach dem Motto „Wo gehobelt wird, fallen Späne“. Und der Frage, ob ich denn schlecht gelaunt bin…?! Das werde ich DEFINITIV nie vergessen.


3. Was willst du unbedingt noch erreichen?
Ich glaube, innere Zufriedenheit wäre gut. Mich nicht immer hinterfragen, was ich noch besser oder mehr machen könnte, sondern mal innehalten und glücklich sein über das, was ich mir geschaffen habe. Dankbar für das Leben sein, das ich führen dar, mit einem tollen sozialem Umfeld, einer liebevollen Familie und einen Partner, der mich aushält.

4. Würde dein 13-Jähriges „Ich“ dich heute cool finden?
Ich sag mal, ja. Nachdem ich weiß, wie ich mit 13 Jahren war, würde ich Menschen wie mich zumindest „okay“ finden. Glaube, dass wir uns gut verstünden und vielleicht würde ich mir sogar Dinge erzählen, die ich mit 13 ganz sicher niemandem verraten hätte…


5. Worauf bist du besonders stolz?
Dass ich als absoluter Nicht-Läufer einen Halbmarathon in einer sehr akzeptablen Zeit von 2:10 Std. geschafft hab. Meine Meinung hat sich übrigens nicht geändert. Ich mag Laufen immer noch nicht.

6. Wann und mit wem fühlst du dich geborgen?
Ganz klischeehaft im Kreise meiner Familie, weil sie immer für mich da ist. Und wenn ich zu Bett gehe und mich zum Lieblingsmann hinkuscheln kann dann definitiv auch.

7. Wer hat dich bis heute am meisten beeinflusst und warum?
Ganz sicher und absolut meine Schwester. Sie ist um elf Jahre älter als ich und seit ich denken kann, ein selbstgewähltes Vorbild. Ich komme ja vom „Land“ und es hat mir damals wahnsinnig imponiert, dass sie schon sehr zeitig aus- und in die „große Stadt“ Wien gezogen ist. Sie war so „cool“, immer top gekleidet und gestylt, sehr selbstbewusst und zielstrebig, hatte einen super Job und was sie sagte, machte Sinn für mich. Sie war nie schulmeisternd, sondern ist mir immer einfach zur rechten Zeit helfend oder beratend zur Seite gestanden. Macht sie übrigens heute noch.

8. Deine schönste Kindheitserinnerung?
Die jährlichen zwei Wochen Urlaub gleich nach Schulschluss am „Hausmasta-Strand“ in Jesolo mit den Eltern. Herrlich!

9. Gibt es Menschen, die dich nicht mögen und wenn ja, weshalb?
Ach, die wird’s sicher geben…Weshalb? Vielleicht können manche mit meiner doch eher direkten Art nicht umgehen. Wobei ich schon sehr darauf achte, niemanden bewusst zu verletzen! Aber letztendlich ist es doch so, dass man nicht mit Allem und Jedem kompatibel ist. Und das ist auch ok.

10. Welche Schwächen hast du?
Das ist einfach: Ich kann Süßem (leider) nicht widerstehen! Und zwar allem, was süß, klebrig und ganz sicher dickmachend ist. Aber ich arbeite daran.

11. Welchen Promi würdest du gerne einmal treffen und warum?
Über diese Frage hab ich lange nachgedacht. Ich könnte jetzt mehrere Promis aufzählen, die ich vielleicht gerne treffen würde. Ob Politiker wie Putin, um herauszufinden, ob der wirklich so gerissen ist, oder Buchautoren wie Stephen King, um ihn zu fragen, wie man auf so unfassbar grausliche Geschichten kommt oder historische Persönlichkeiten, Schauspieler, Wirtschaftsbosse, etc. Aber in Wahrheit gibt’s nur einen „Promi“ für mich. Meinen Vater. Er ist vor kurzem gestorben und ich würde ihn sehr gerne noch mal treffen und übers Leben plaudern oder über Sachen diskutieren, die wir nicht mehr geschafft haben…

12. Von wem und wann hast du deinen ersten Kuss bekommen und wie hat es sich angefühlt?
Ich war 14, er war 16. Helmut sein Name. Dieses Gefühl ist unwiederbringlich, weil es eben das erste Mal war. So ganz arg, neugierig, flaues Gefühl im Magen, nicht wissend, was da jetzt genau kommt. Und meine Brillengläser sind vor lauter Aufregung angelaufen! In Summe aber Wow.

13. Wie hat sich deine erste Liebe angefühlt? Und was hast du von ihr fürs Leben mitgenommen?
Meine erste wirklich große Liebe habe ich mit 16 getroffen. Da war alles durchgeplant. Gleich nach der Schule wollten wir unsere Kinder kriegen, denen wir schon Namen gegeben haben. Haus, Hund, Garten und ein Leben vollgestopft mit Zuckerstangen und Einhörnern führen. Fürs Leben gelernt habe ich, dass es immer anders kommt, als man denkt und: Immer gut aufs Herzerl aufpassen.

14. Wie wichtig ist dir deine Karriere?
Wenn man Karriere damit beschreiben kann, beruflich das zu machen, was mir Spaß macht, meine Fähigkeiten und skills einbringen, ich mitgestalten und entwickeln kann, Bewegung im Spiel ist und das Umfeld passt, dann ist es mir sehr wichtig. Und erfolgreich kann man sowieso nur dann sein, wenn man davon überzeugt ist, das Richtige zu tun.

15. Womit beschäftigst du dich am liebsten?
Dienstlich mit der Umsetzung meiner Projekte, privat mit Lesen von unzähligen Fachbüchern, zumeist vier gleichzeitig. Und ich reise gerne oder verbringe Zeit mit Freunden und Familie. Aber auch mit der Ausrede, warum sich die sportlichen Einheiten wieder nicht ausgegangen sind.

16. Dein schlechtestes Date war …
Also, entweder war es so schlecht, dass ich es komplett verdrängt habe oder ich hatte nie ein Date, das so schief ging.

17. Lieber Kuscheln oder Sex und warum? Wieso nur ein entweder/oder?!
In einer Beziehung mag ich beides und kann/will mich absolut nicht nur für das Eine oder Andere entscheiden. Sex ist wichtig, zusammen kuscheln auch. Im Winter sehr angenehm, wenn das Bettchen so richtig kalt ist.

18. Was findest du erotisch?
Wenn ein Mann Souveränität und Männlichkeit ausstrahlt, ein bisschen dabei den frechen „Lauser“hervorblitzen lässt, charmant ist und intelligenten Witz hat. Eher die bad guys als die soften Typen. Und den Klang eines Saxophons finde ich sehr erotisch und sexy…

19. Was ist für dich wichtiger?
Gute Freunde oder ein Partner fürs Leben? Gute Freunde sind extrem wichtig und überdauern auch alles. Wenn man dann noch das Glück hat, den Partner fürs Leben zu finden, hat man wohl den Jackpot geknackt!

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