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Uff! So ist das Leben mit 3 Kindern

Wie alle Eltern ist auch MamaWahnsinnHochDrei-Bloggerin Verena oft fremdbestimmt. Wie ihr Leben mit 3 Kindern so läuft? Wir mussten lauthals kichern!

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Uff! So ist das Leben mit 3 Kindern

Flohzirkus ist gar kein Ausdruck... ;-)

© iStockphoto

Erst eins. Dann zwei. Dann drei. Mit drei Mädis ändert sich einiges und damit meine ich jetzt nicht, dass ich manchmal den Kasperl spiele, um meine Goldschätze aufzuheitern. Wie alle Eltern bin ich teilweise fremd bestimmt – manchmal mehr, manchmal weniger. Derzeit halt MEEEEEEEEEEEHHHHHHHHHHHRRRRRRRRRRRR.

Ich habe mal sechs wesentliche (immer erweiterbare) Punkte* genauer betrachtet und „analysiert“ – seht selbst.

1

Um Erlaubnis bitten. Nicht nur die Kleinen müssen – oder besser sollten – fragen. Echt arg! Habe ich etwas vor und sei es auch nur ein außerordentlicher Termin in der Arbeit, muss ich vorab meinen Mann, meine Eltern und/oder meine Schwiegermutter um Erlaubnis bitten und checken, ob es geht! Tatsache! WAHNSINN – wie sich die Zeiten ändern! Schließlich bringe ich es nicht über mein Herz, die drei Goldschätze auch nur ein Sekündchen alleine zu lassen – für den Selbstversorgermodus sind sie doch noch ein bisschen zu klein.

2

Freizeit: Neue Minute, neues Glück! Freizeit – was ist das? Ich hetze zwischen meiner Arbeit, der Tagesmutter, dem Kindergarten, Play-Dates, Ballett- und Sportstunden hin und her. Obwohl mich manche vielleicht nicht verstehen können, aber ich genieße es – die gemeinsamen Stunden mit meinen vier Lieblingsmenschen sind für mich das Nonplusultra, eine wunderschöne Bereicherung.
Die Hetzerei und das am Weg von der Arbeit zum Auto hastig hinuntergeschlungene Croissant machen sich bezahlt, wenn mir der kleine Sonnenschein mit einem Lächeln entgegenläuft.
Bei den größeren Prinzessinnen ist es nicht weniger prickelnd, denn es ist jedes Mal aufs Neue spannend und aufregend zugleich. Ich weiß nämlich nie, was als Nächstes passiert! Sind meine Lieblinge gut aufgelegt, macht mein Herz Sprünge, denn dann wollen sie mit mir kuscheln, mich festhalten, drücken und selbstverständlich bin ich „die besteste Mama auf der ganzen Welt“. Die Stimmung kann jedoch sehr schnell schwanken, ganz nach dem Motto: Neue Minute, neues Glück! Ein Wort und das ist meistens ein „Nein“ reicht schon. Sie keifen mich daraufhin an, sind bitterböse und ich bin schrecklich und die schlimmste Mutter überhaupt. Damit muss ich scheinbar leben, ich toleriere halt nicht, dass sie im Herbst mit Sandalen herumlaufen (und in der Kombination mit Socken schon gar nicht).

3

Die schrecklichen Essensgewohnheiten. Genießen und Schlemmen – NEIN! Aber: Essen und Schlingen – JA! Hastig ein schnelles Stück Schokolade aus der Süßigkeitenlade, während die Kinder kurz abgelenkt sind, oder ein Weckerl im Auto. Meine derzeitigen Essensgewohnheiten sind mehr als fragwürdig. Und am Abend bin ich mit dem ganzen ungesunden Kram so vollgestopft, dass ich kein Blättchen Salat mehr runterbekomme. Ich hoffe, das bessert sich! Was ich jedoch nie missen möchte, ist die Stillzeit! Ich konnte essen, was ich wollte – ich nahm trotz des zweiten Stücks Schokotorte inklusive Schlag und Eis nach der fettigen Käse-Pizza (weil es halt so gut schmeckte) nicht zu, sondern nur ab! Herrlich war das!

4

Freundinnen *SCHNIEF*. Gäbe es nicht What’s App und Co. wüsste ich teilweise schon gar nicht mehr, wie manche aussehen. *SCHNIEF* Seit ich wieder arbeite, werden unsere Jour-Fixes immer rarer – kaum und kaum kommen wir alle zusammen. Da aber viele meiner Freundinnen derzeit in der ähnlichen Situation sind, muntern wir uns damit auf, dass wir, nachdem die letzte abgestillt und die nächste wieder schwanger wird, eine Mega-Abstillparty inklusive Übernachtung machen! Wir haben beschlossen, dass wir einfach weit wegfahren, uns ein Hotel nehmen und wieder einmal richtig abfeiern. I can’t wait!!!

5

(Spontane) Partys. Das trifft definitiv nur bei meinen Kindern zu! Denn ich weiß nicht, wie sie es schaffen, aber sie sitzen jeden Monat bei mindestens zwei Geburtstagspartys in der vordersten Reihe gleich neben dem Geburtstagskind und no-na-ned der (Elsa)-Torte. Fast schon Partycrasher – ich bin mir nämlich nicht sicher, ob sie immer von den Kindern eingeladen werden oder sich die Einladungen mittlerweile schon selber basteln. Für meinen lieben Göttergatten und mich sind Partys eher begrenzt, es geht prinzipiell nur, wenn es unsere Eltern erlauben (siehe #1) oder sich unsere Kommilitonen bereit erklären, zu uns nach Hause zu kommen und sie kein Problem damit haben, wenn zwei kleine Elsas mitshaken und partout nicht ins Bett wollen.

6

Schlafen. Eigentlich wollte ich dieses Thema bewusst auslassen, Schlaf ist Mangelware – darüber habe ich ja schon öfters berichtet. Aber gestern kam es wieder zu einem weiteren Highlight: Unser Sandwichkind drängte sich wie jede Nacht zwischen meinem lieben Göttergatten und mich. Die Krönung war jedoch ihr bestimmendes Statement: „Papa, geh‘ du weg da, das ist mein Platz!“ Na dann…

In diesem Sinne habe ich zum Glück die Zeit vor den Kindern und meine Freiheiten wirklich genossen, es war schön. Nun ist es anders, jedoch: ANDERS SCHÖNER. Meine Mäuse und mein Mann versüßen mir den Alltag, verkürzen mir die Nächte, aber sie machen mich komplett.

* Zu diesem Artikel inspiriert hat mich ursprünglich dieser Beitrag auf WOMAN.at. Natürlich ist die Liste „Das Leben mit Kind(ern)“ unendlich erweiterbar. Ich freue mich auf euer Feedback!


Über die Autorin: Verena ist begeisterte Mutter von drei Mädels (5, 4 und 1 Jahr) und bloggt unter MamaWahnsinnHochDrei Vergnügliches aus dem chaotischen Mama-Leben.

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