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Lebensmittel mit hormoneller Wirkung und natürliche Nahrungsergänzungsprodukte

Lebensmittel mit hormoneller Wirkung zu essen und auf Nahrungsergänzungsprodukte aus der Natur zurückzugreifen.


Lebensmittel mit hormoneller Wirkung und natürliche Nahrungsergänzungsprodukte

In jungen Jahren strotzen wir vor Energie, kommen mit wenig Schlaf aus und kleine Beauty-Sünden (wie Fast Food, lange Partynächte & Co.) werden schnell verziehen. Zu verdanken ist das den ausreichend vorhandenen Hormonen. Aber mit den Jahren sinkt der Hormonspiegel. Mit 35 haben wir bereits bis zu 30 Prozent unserer – ebenfalls hormonabhängigen – Regenerationsfunktion verloren. Die Auswirkungen von Hormonmangel – wie beispielsweise Wechselbeschwerden – können sehr unschön sein. Besonders bei einer ungesunden Lebensweise (wenig Bewegung und ungesundes Essen) können die Beschwerden heftiger ausfallen.

Folgen
Folgeerscheinungen bei einem Defizit können unter anderem sein: Depressionen, Schlafstörungen, Erschöpfungszustände, Hitzewallungen und Schweißausbrüche. Haut, Haare und das Bindegewebe leiden darunter und auch die Lust auf ein Liebesleben verliert seinen Reiz.

Bei all den hässlichen Nebenerscheinungen verwundert es nicht, wenn man auf eine Hormonersatztherapie zurückgreifen möchte. Dabei bietet Mutter Natur eine Menge an pflanzlichen Alternativen. Ersetzt werden kann jedes Hormon – es kommt nur auf die richtige Dosierung an. Fein abgestimmt können die Botenstoffe wahre Kraftspender sein!

1. Tipp: Die Kraft der eigenen Hormone
In Schwung bleiben! Jede Form der Bewegung ist ein natürlicher Hormonkick. Ein regelmäßiges leichtes Ausdauertraining ist ein wunderbares Anti-Aging-Mittel. Dadurch sind Menschen die regelmäßig Sport betreiben biologisch gesehen um ein paar Jahre jünger. Besonders günstig sind: Schwimmen, Yoga, Tanzen und Radfahren. Auch eine positive Lebenseinstellung gehört dazu! Weitere natürliche Simulationen der Hormone sind: Spaß am Leben, ausreichend Schlaf und viel Lachen.

2. Tipp: Gegen freie Radikale
Das Spurenelement Selen, eines der wichtigsten Antioxidantien, schützt vor Infektionskrankheiten, Herzinfarkt und Krebserkrankungen. Selen ist ausreichend vorhanden in Kartoffeln, Reis, Roggen, Seefisch, Eiern und Huhn. Auch Walnüsse sind besonders reich an Selen. Außerdem enthält die Walnuss wertvolle Phytohormone, die auf das Abfangen von freien Radikalen im Blut und Gewebe spezialisiert sind.

3. Tipp: Nahrung umstellen
Ganz wichtig – stellen Sie Ihre Ernährung von Fast Food auf nährstoffreiche Nahrung um. Denn der Alterungsprozess kann mit der richtigen Ernährung verzögert werden. Mit jedem einzelnen Biss erfolgt auch ein kleiner Eingriff in die Balance der Hormone. Folglich kann man durch die Ernährungsumstellung auch die hormonelle Situation günstig beeinflussen.

4. Tipp: Isoflavone
Isoflavone können vor hormonabhängigen Krebsarten schützen. Rotklee (erhältlich in der Apotheke) weist die meisten Isoflavone auf. Er enthält östrogenähnliche Stoffe, die positiv auf Knochen und Gehirn wirken und für Wohlbefinden in den Wechseljahren sorgen.

5. Tipp: Pflanzliche Hormone
Leinsamen gehört zu den phytoöstrogenenreichen Nahrungsmitteln. Auch Weizen enthält pflanzliche Östrogene und wirkt hilfreich gegen Hitzewallungen. Weizenkeime sowie Sonnenblumenkerne sind zudem reich an Zink. Das Spurenelement Zink ist maßgeblich an der Bildung des wichtigsten Wachstumhormons sowie der Schilddrüsen- und der Sexualhormone beteiligt.

6. Tipp: Gute-Laune-Hormon
Serotonin sorgt dafür, dass wir glücklich, zufrieden und ausgeglichen sind. Natürliche Serotonin- Anheber sind unter anderen Schokolade, Bananen, Milchprodukte, Weizenkeime und Haferflocken.

7. Tipp: Soja
Mehr Östrogene durch Soja! Wenn das Östrogen abnimmt, kann das mit den Wechseljahren zusammenhängen. Typische Erscheinungen sind Hitzewallungen, Schweißausbrüche, Schlafstörungen, Depressionen, ein schlechtes Hautbild und Haarausfall. Entsprechend entgegenwirken kann man mit jeder Art von Sojaprodukten. Die Inhaltsstoffe von Soja können erwiesenermaßen auch das Brustkrebsrisiko senken.

8. Tipp: Jungbrunnen
Insgesamt lässt sich sagen, dass eine ausgewogene Ernährung mit reichlich Obst, Gemüse und Vollkornprodukten auf den Alterungsprozess einen positiven Einfluss hat. Wer schon in jungen Jahren Wert auf gesunde Ernährung, reichlich Bewegung und Vermeidung von Suchtmitteln achtet, wird langsamer altern.

Redaktion: Sabine Haydu