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Liebe auf Rezept? Forschung entwickelt Pille, die Verliebtheit entstehen lässt

Wir haben wohl alle schon einmal davon geträumt. Bisher gab es Liebestränke und Co jedoch nur in Märchen und Filmen. Aber jetzt auch im echten Leben?

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Liebe auf Rezept?
© iStockphoto.com

Liebe ist etwas wunderschönes. Aber leider nicht immer etwas einfaches. Besser gesagt: in den seltensten Fällen. Denn vielleicht liebt er sie, aber sie ihn nicht beziehungsweise umgekehrt. Oder die Liebe verabschiedet sich in langjährigen Beziehungen. Bisher konnte man das nur hinnehmen, denn Gefühle lassen sich eben nicht erzwingen. Oder doch?

In langjährigen Forschungen experimentiert man an der renommierten Oxford University an einer Pille, die tatsächlich das Gefühl von Verliebtheit erzeugen soll. Unter der Leitung von Neuro-Ethiker Adam Sandberg wurde am Future of Humanity Institute mit Präparaten gearbeitet, die dank chemischer Reaktionen dieselben Effekte im Hirn auslösen, wie die berühmten Schmetterlinge im Bauch. Fokus war dabei jedoch auch, wie sich diese mögliche Zukunft der "chemischen Liebe" für die Menschen und deren Psyche auswirkt.

Dieser Liebestrank in Pillenform basiert auf der Wirkung des Hormons Oxytocin, das auch als Kuschelhormon bezeichnet wird, da es von unserem Körper produziert wird bei innigem Körperkontakt, Streicheln, nach dem Orgasmus sowie beim Stillen. Und eben dieses Hormon ist hauptverantwortlich für das Gefühl der Liebe.

Allerdings wirkt diese Pille keineswegs zielgerichtet. Das bedeutet - übertragen auf den Wunschgedanken aus Märchen, Film und Co -, du kannst deinen Schwarm nicht ausgerechnet in dich verliebt machen, sondern ihm "allgemein" ein Gefühl der Verliebtheit schenken. Bei Langzeitbeziehungen hingegen bezieht man dieses am wahrscheinlichsten auf seinen Partner oder seine Partnerin und hier könnte die Liebes-Pille tatsächlich bröckelnde Ehen retten. Denn die Vorstellung, dass es mit der Person an deiner Seite noch einmal so wird, wie am prickelnden Anfang der Beziehung, ist natürlich eine verlockende...

Vorausgesetzt natürlich, die schwindenden Schmetterlinge sind das einzige Problem dieser Partnerschaft - sonst hilft wohl auch die rosarote Brille per Tabletteneinnahme nur bedingt.

Wann die Liebespille wirklich auf den Markt kommt, steht allerdings noch in den Sternen.

Thema: Liebe

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